Horst Seehofer mit klarer Ansage zu Moria: „Wer in die EU einreist...“

Horst Seehofer macht eine klare Aussage zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria. (Symbolbild)
Horst Seehofer macht eine klare Aussage zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria. (Symbolbild)
Foto: imago images / Bildgehege

Die Situation rund um das Flüchtlingslager Moria bleibt weiter angespannt.

Innenminister Horst Seehofer hat sich nun zu diesem Thema geäußert und auch erklärt, warum er die Aufnahme von 1.500 Flüchtlingen für Deutschland als vertretbar hält.

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Horst Seehofer mit klarer Ansage

In einem Interview mit der „Bild am Sonntag“ verriet Horst Seehofer, dass er mit der Aufnahme von höchstens 100.000 Asylsuchenden in Deutschland für das Jahr 2020 rechne.

Flammeninferno in Moria: Essenerin mittendrin
Flammeninferno in Moria: Essenerin mittendrin

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Das ist Horst Seehofer

  • Er wurde am 4. Juli 1949 in Ingolstadt geboren
  • Von 2008 bis 2018 war Seehofer Bayerischer Ministerpräsident
  • Den Vorsitz der CSU hatte er von 2008 bis 2019 inne
  • Seit März 2018 ist er Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat

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Aus diesem Grund sei es für ihn auch vertretbar, 1.500 Flüchtlinge aus dem abgebrannten Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos aufzunehmen.

Horst Seehofer: „Wer in die EU einreist...“

Auf die Frage, ob er Verständnis dafür habe, dass sich einige Migranten weigern würden die neuen Unterkünfte auf Lesbos zu beziehen, antworteten der Innenminister wie folgt: „Nein, ich habe dafür kein Verständnis. Wer in die EU einreist, aus welchen Gründen auch immer, muss sich auch an die hiesigen Regeln halten. Wer Schutz sucht, muss die rechtlichen Verfahren akzeptieren.“

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Insgesamt waren durch den Brand des Flüchtlingslagers Moria etwa 12.000 Migranten obdachlos geworden. Das hatte in Deutschland eine Debatte über die Aufnahme der Asylanten ausgelöst.

Innenminister verteidigt Bundesregierung

Horst Seehofer wehrte sich in dem Interview mit der „Bild am Sonntag“ auch gegen die Kritik an der Bundesregierung: „Es muss endlich aufhören, dass der Eindruck erweckt wird, nur wer für unbegrenzte Aufnahme ist, habe ein Herz, und wer für kluges, überlegtes Handeln, für Begrenzung und Steuerung von Migration eintritt, sei ein herzloser Unmensch.“

Die Bundesregierung habe ein „weites Herz, aber wir haben keine unbegrenzten Möglichkeiten, Flüchtlinge aufzunehmen“, so der Innenminister weiter. (gb)

 
 

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