heute-journal: Claus Kleber spricht ganz offen – „Mich lässt die Angst nicht los“

Claus Kleber hat sich offen geäußert.
Claus Kleber hat sich offen geäußert.
Foto: imago images

Was für offene Worte von Claus Kleber!

Claus Kleber ist als heute-journal-Moderator nicht gerade für seine emotionalen Ausbrüche bekannt. Jetzt hat der Nachrichtensprecher des ZDF auf Twitter aber ein sehr emotionales Statement veröffentlicht,

Dabei wird deutlich, dass besonders eine Nachricht Claus Kleber emotional gepackt hat.

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heute-journal: Claus Kleber spricht offen – „Mich lässt die Angst nicht los“

Der heute-journal-Moderator bezieht sich dabei auf eine Nachricht, die aus den ganzen „schlimmen Meldungen dieser Tage“ heraussteche. Er bezeichnet die Nachricht als „Einschlag.“

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Das ist Claus Kleber

  • Seit 2003 moderiert Claus Kleber bereits das heute-journal im ZDF.
  • Der 65-Jährige wuchs in Liechtenstein und Bergisch Gladbach auf.
  • Nach seinem Jura-Studium promovierte er.
  • Kleber ist mit der Ärztin Renate Grziwok verheiratet und Vater zweier Töchter.
  • Nun verlängerte Kleber seinen Vertrag beim ZDF und bleibt auch 2021 im Fernsehen zu sehen.

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Es geht dabei um die Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikova aus Belarus. Die 38-jährige Lukaschenko-Gegnerin wurde am Montag zusammen mit zwei Mitarbeitern von maskierten Männern in einen Minibus geschleppt und entführt.

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Claus Kleber, der Kolesnikova jüngst erst interviewt hatte, geht das Verschwinden der Freiheitskämpferin nahe. Offenbar geht es nicht nur ihm so, sondern dem ganzen Team des heute journals.

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Er twittert: „Mich lässt Angst um Maria Kalesnikova nicht los. In schlimmen Meldungen dieser Tage kommt dem heute journal der Einschlag ihres Verschwinden verdammt nahe. Die faszinierende, Optimismus und Friedenswillen ausstrahlende Frau, die keine Revolution will. Aber Demokratie, verdient Hilfe.“ Dazu postet er ein Foto, das ihm im ZDF-Studio im Gespräch mit ihr zeigt.

ZDF-heute-journal: Claus Kleber in Sorge - jetzt ist das Schicksal von Kolesnikowa geklärt

Mittlerweile ist bekannt, dass sich Maria Kolesnikowa in Belarus in Haft befindet und sich nicht einschüchtern lässt.

Die inhaftierte belarussische Oppositionspolitikerin hat nach ihrer Entführung Strafanzeige gegen die Behörden wegen Morddrohung gestellt. Das teilte die 38-Jährige in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme mit. Die Anzeige, die auch die Vorwürfe der Entführung sowie der Androhung einer Freiheitsstrafe von 25 Jahren beinhaltet, richtet sich gegen den Geheimdienst KGB und gegen die Sonderpolizei zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Die Politikerin war am Montag entführt worden und sitzt nun in Untersuchungshaft in Minsk.

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Nach Angaben ihres Stabs in Minsk nennt Kolesnikowa die Namen der Beamten, die sie bedroht und ihr einen Sack über den Kopf gezogen hätten. Und sie betonte, dass sie die Männer bei einer Gegenüberstellung identifizieren könne. Kolesnikowa war demnach aufgefordert worden, das Land zu verlassen. Sie sollte in das Nachbarland Ukraine abgeschoben werden. Die Sicherheitskräfte hätten ihr gesagt: entweder „lebendig oder zerstückelt“, schrieb sie nun. Kurz vor dem Grenzübergang zerriss sie aber ihren Pass und vereitelte so ihre Abschiebung.

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heute journal - Moderator Claus Kleber hat sich zu den neuesten Erkenntnissen im Fall Kolesnikowa nicht mehr öffentlich geäußert. (mag mit dpa)

 
 

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