Hannover führt gendergerechte Sprache ein – welche Konsequenzen das für Tausende Mitarbeiter hat

Herr und Frau gibt es ab sofort in Hannover als Anrede nicht mehr.  (Archivbild)
Herr und Frau gibt es ab sofort in Hannover als Anrede nicht mehr. (Archivbild)
Foto: Peter Steffen/dpa

Hannover setzt ein Zeichen für Gendergerechtigkeit.

Der gesamte städtische Schriftverkehr werde in Zukunft in „geschlechtergerechter Verwaltungssprache“ formuliert. Davon berichtet der Spiegel.

Hannover führt gendergerechte Sprache ein

In E-Mails, Pressemitteilungen, Broschüren oder Hausmitteilungen wird bald schon von Lehrenden statt Lehrern, Wählenden statt Wählern und Personen statt Teilnehmern die Rede sein. Die Regelung betreffe 11.000 Mitarbeiter der Stadt.

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Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok sagte: „Vielfalt ist unsere Stärke - diesen Grundgedanken des städtischen Leitbilds auch in unsere Verwaltungssprache zu implementieren, ist ein wichtiges Signal und ein weiterer Schritt, alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht anzusprechen."

„Sprache ist in Bewegung", sagt eine Sprecherin der Landeshauptstadt dem Spiegel. Bestes Beispiel: Ein Einwohner hatte vorgeschlagen, das geplante „Wählendenverzeichnis" in „Verzeichnis der Wahlberechtigten" umzubenennen. Der Vorschlag soll sofort umgesetzt werden. (ms)

 
 

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