Hannelore Kraft ist jetzt beliebteste Politikerin der Deutschen

In der Gunst der Wähler liefern sie sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Kanzlerin Angela Merkel (CDU, l.) und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Foto: rtr
In der Gunst der Wähler liefern sie sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Kanzlerin Angela Merkel (CDU, l.) und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Foto: rtr
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Bisher war sie ihr nur dicht auf den Fersen, jetzt hat sie überholt: Erstmals verdrängt NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Kanzlerin Angela Merkel in einer Umfrage von Platz eins der Hitliste der beliebtesten Politiker. Der Vorsprung der SPD-Frau ist hauchdünn.

Berlin.. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat im ZDF-Politbarometer mit einem hauchdünnen Vorsprung Bundeskanzlerin Angela Merkel vom ersten Platz der beliebtesten Politiker verdrängt. In der am Freitag veröffentlichten Umfrage erreicht die SPD-Politikerin zwar ebenso wie die CDU-Vorsitzende einen Wert von 1,7 - hat nach Angaben des Senders aber um einige Hundertstel Punkte die Nase vorn. Platz drei teilen sich Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), sein Vorgänger Peer Steinbrück und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier (beide SPD). Schlusslichter sind die FDP-Politiker Außenminister Guido Westerwelle (minus 1,1) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (minus 1,4).

Parallel zum Aufstieg Krafts in der Beliebtheitsskala macht auch ihre SPD Boden gut. In der sogenannten Sonntagsfrage legt die SPD im Vergleich zur Erhebung vor drei Wochen um einen Punkt auf 32 Prozent zu. Die Union gibt dagegen zwei Punkte auf 34 Prozent ab. Die FDP verbessert sich zwar um einen Punkt, müsste aber mit fünf Prozent ebenso wie die unverändert auch bei Punkt Prozent liegende Linkspartei um den Einzug in den Bundestag bangen, wenn am Sonntag gewählt würde. Die Grünen verlieren einen Punkt auf 13 Prozent, die Piraten verharren bei sieben Prozent. Damit hätten weiterhin weder die amtierende Regierungskoalition noch eine rot-grüne Koalition eine Mehrheit.

Die Forschungsgruppe Wahlen hat für die Erhebung zwischen dem 11. und dem 14. Juni 1232 Wahlberechtigte befragt. (rtr)

 
 

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