Habeck nennt Bierhoff-Kritik an Mesut Özil scheinheilig

Nach Özil-Attacke: Bierhoff rudert zurück

Rolle rückwärts von Oliver Bierhoff: Der DFB-Teammanager geriet nach seinen Aussagen über Mesut Özil in arge Erklärungsnot. Nun hat er umgehend Stellung dazu bezogen und eine Kommunkationspanne eingeräumt.

Rolle rückwärts von Oliver Bierhoff: Der DFB-Teammanager geriet nach seinen Aussagen über Mesut Özil in arge Erklärungsnot. Nun hat er umgehend Stellung dazu bezogen und eine Kommunkationspanne eingeräumt.

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Grünen-Chef Habeck hat eine deutliche Meinung zu Özils und Gündogans Treffen mit Erdogan. Genauso aber auch zu Oliver Bierhoffs Kritik.

Berlin.  Im Streit um die Fußball-Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan hat Grünen-Chef Robert Habeck ungewöhlich scharfe Kritik an DFB-Teammanager Oliver Bierhoff geäußert. „Dass die beiden Erdogan gehuldigt haben, ist dumm und falsch gewesen“, sagte Habeck unserer Redaktion. „Aber die Kritik, wie sie jetzt von Fußball-Funktionären wie Oliver Bierhoff kommt, ist bigott.“

Die Frage, ob Özil und Gündogan trotz ihres gemeinsamen Auftritts mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan im Vorfeld der Fußball-WM und der Parlamentswahlen in der Türkei für die deutsche Nationalmannschaft nominiert werden sollten, beantwortet Habeck mit einem klaren Ja. „Özil und Gündogan haben den deutschen Pass, daher können sie für Deutschland spielen“, sagte er.

und auch DFB-Präsident hatten mit Interview-Aussagen den Eindruck erweckt, Özil sei durch sein Verhalten für das frühe WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft mitverantwortlich.

DFB-Basis stärkt Löw und Bierhoff den Rücken

Den zahlreichen Fragen der Basis stellte er sich am Freitag jedoch nicht. Das übernahmen Bierhoff und DFB-Präsident Grindel.
DFB-Basis stärkt Löw und Bierhoff den Rücken

(gau/ako)

 
 

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