Gute Chancen im Wettbewerb für Revier-Unis

Wenn die Exzellenz-Initiative (Elite-Wettbewerb) 2017 zum dritten Mal aufgelegt wird, haben die Universitäten im Ruhrgebiet gute Chancen, ein Stück vom 2,7 Milliarden Euro großen Topf einzufahren. Wurden in den Wettbewerbsrunden zuvor seit 2005 in erster Linie Projekte der Spitzenforschung gefördert, ist diesmal auch vorgesehen, regionale Kooperationen von Hochschulen zu unterstützen. Dies haben die Ministerpräsidenten der Länder in einem Grundsatzbeschluss mit dem Bund vereinbart. Solche Verbünde sollten nach Meinung des Wissenschaftsrats durch Kooperationen eine größere Breite und Stärke erzielen.

Die Universitäts-Allianz Ruhr

Diese Voraussetzungen erfüllen die Universitäten im Ruhrgebiet bereits. 2007 schlossen sich Duisburg-Essen, Bochum und Dortmund zur „Universitätsallianz Ruhr“ (UA Ruhr) zusammen. Die Allianz wurde mit über 100 000 Studierenden, mehreren hundert Studiengängen, etwa 1300 Professoren und zwölf Sonderforschungsbereichen zu einem der leistungsstärksten Wissenschaftsstandorte bundesweit.

Durch die engere Verzahnung soll auf Dauer die UA Ruhr als ein Standort wahrgenommen werden, der jeweils spezifische Stärken hat. Gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte wie die „Engineering Unit Ruhr“ – eine Kooperation der Maschinenbau-Fakultäten Bochum und Dortmund – sollen weiter ausgebaut werden. „Da machen wir uns natürlich Hoffnungen“ heißt es an den Unis mit Blick auf die nächste Runde des Exzellenz-Wettbewerbs. Erste Vorbereitungen liefen.

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