Grundeinkommen: Jetzt schnell noch HIER bewerben, um 1200 Euro monatlich geschenkt zu kriegen

Grundeinkommen: 1200 Euro monatlich über drei Jahre. Jetzt kann sich jeder dafür bewerben. Ganz egal, ob bedürftig oder nicht.
Grundeinkommen: 1200 Euro monatlich über drei Jahre. Jetzt kann sich jeder dafür bewerben. Ganz egal, ob bedürftig oder nicht.
Foto: imago images / Hans Scherhaufer

Update 20. August 2020: Jetzt aber besser schnell bewerben! Der Andrang auf das Grundeinkommen von 1200 Euro monatlich über drei Jahre ist groß. Bis Donnerstagmittag gingen bereits 780.000 Bewerbungen ein! Tendenz weiter stark steigend.

Wer noch einen Platz unter den eine Millionen Teilnehmern ergattern will, aus denen letztlich 120 Glückliche ausgewählt werden, muss sich also besser beeilen.

Im Online-Fragebogen für die Grundeinkommen-Studie müssen die Bewerber dann ihre Kontaktinformationen, ihr Geschlecht, die Kinderanzahl und die Anzahl von Haushaltspersonen, den Schulabschluss, das Nettoeinkommen sowie Sozialleistungen, die man bezieht, angeben.

Weiter unten findest du die Internetseite, auf der du dich für die Teilnahme am Grundeinkommen-Pilotprojekt bewerben kannst.

Erstmeldung vom 19. August 2020: HIER muss du dich für 1200 Euro Grundeinkommen bewerben

Wird das die Zukunft des Sozialstaats? Statt Arbeitslosengeld, Kindergeld oder Bafög könnte das bedingungslose Grundeinkommen bald für jeden fließen.

Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen für alle, sollen die Menschen unbeschwerter leben können, sich mehr trauen, ohne Angst vor einem bodenlosen sozialen Absturz.

Bedingungsloses Grundeinkommen: Neue Studie in Deutschland vergibt 1200 Euro monatlich

Befürworter wie der Historiker Rutger Bregmann gehen davon aus, dass die Menschen auch psychologisch von dem Druck in der kapitalistischen Leistungsgesellschaft befreit werden. Man hätte die Sicherheit, dass man ein gewisses Grundeinkommen jeden Monat zum Leben hat. Bregmann argumentiert in seinem Buch "Utopien für Realisten", dass es die Eigeninitiative und das soziale Engagement vieler Menschen sogar beflügelt werde, sie also nicht faul werden.

Genau das will nun auch das Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW), der Verein "Mein Grundeinkommen" sowie Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und der Universität zu Köln in einer Langzeitstudie untersuchen.

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Mehr Infos zum Grundeinkommen:

  • Es gibt verschiedene Modelle, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgestaltet werden könnte.
  • Ein großer Befürworter des Grundeinkommens in Deutschland ist der dm-Gründer Götz Werner.
  • Große Kritikpunkte am Grundeinkommen sind zum einen die Finanzierbarkeit sowie die Frage, ob Menschen weiterhin motiviert wären, auch unattraktive oder schwere körperliche Arbeit anzunehmen.

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Grundeinkommen-Studie in Deutschland: 120 Teilnehmer bekommen Geld über drei Jahre

Wie verändert sich der Alltag von Menschen, denen jeden Monat 1200 Euro überwiesen werden – nicht steuerpflichtig und ganz egal, ob sie bedürftig sind oder das Geld eigentlich gar nicht bräuchten.

Legen sie das Geld zur Seite? Erfüllen sie sich langersehnte Träume? Machen sie sich selbständig mit der finanziellen Grundlage als Sicherheit? Wie verändert das Grundeinkommen das psychologische und gesundheitliche Wohlbefinden – und die Beziehungen der Empfänger zu anderen Menschen?

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Die Forscher suchen jetzt 120 Studien-Teilnehmer, die bereit sind, ab Frühjahr 2021 über drei Jahre lang monatlich 1200 Euro zu bekommen.

Sobald eine Million Bewerber zusammengekommen sind, startet ein Auswahl- und Auslosungsprozess. Insgesamt werden 1500 Teilnehmer ausgewählt, die übrigen 1380 Personen, die kein Grundeinkommen erhalten, dienen als Vergleichsgruppe. Finanziert wird das Projekt über Spenden von rund 140.000 Privatpersonen.

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Bedingungen zur Teilnahme an der Grundeinkommen-Studie:

  • Wohnsitz in Deutschland
  • Mindestens 18 Jahre alt
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Befragungen
  • Auswertungen von Haarproben zur Ermittlung des Stresslevels

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Zwar gibt es bereits ähnliche Studien weltweit, diese seien jedoch „entweder veraltet, nicht verallgemeinerbar oder untersuchen das Grundeinkommen nur für Erwerbslose", erklärt Jürgen Schupp vom DIW Berlin. „Vor diesem Hintergrund betreten wir in Deutschland mit dieser Studie wirklich wissenschaftliches Neuland".

Die Summe 1200 Euro im Monat wurde bewusst gewählt. Sie liegt, wenn auch nur knapp, oberhalb der sogenannten Armutsschwelle, die das Statistische Bundesamt regelmäßig berechnet.

>> Hier kannst du dich für die Grundeinkommens-Studie bewerben.

Grundeinkommen in Spanien eingeführt

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