Gröhe fordert Ende der Röttgen-Debatte

Röttgen bleibt Pendler zwischen Berlin und Düsseldorf  (dapd)
Röttgen bleibt Pendler zwischen Berlin und Düsseldorf (dapd)
Die CDU versucht weiter, die Debatte um die Zukunft von Norbert Röttgen zu beenden. In diesem Sinne äußerte sich jetzt auch Generalsekretär Hermann Gröhe. Röttgen will sich nicht dazu äußern, ob er nach einer möglichen Wahlniederlage auch die Düsseldorfer Opposition führen würde.

Berlin/Düsseldorf. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat ein Ende der Debatte über die politische Zukunft des CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), gefordert. "Ich halte nichts von öffentlicher Nachbereitung dieser Frage", sagte Gröhe der Zeitung "Die Welt". Jetzt stehe die politische Auseinandersetzung mit Hannelore Kraft (SPD) im Mittelpunkt.

Gröhe sagte, Röttgen werde hervorragende Arbeit leisten – ob in Düsseldorf oder Berlin. Nach dem Scheitern der rot-grünen Minderheitsregierung habe die CDU gute Chancen, die Wahl zu gewinnen.

Eine gute Zukunft für Nordrhein-Westfalen erfordere "keinen neuen Oppositionsführer, sondern einen neuen Ministerpräsidenten". Röttgen lehnt es ab, sich auch für den Fall einer Wahlniederlage zu Nordrhein-Westfalen zu bekennen. (dapd)