Griechische Rentner belagern die Banken

Die Krise Griechenlands spitzte sich in dieser Woche zu. Die Gespräche mit der Eurogruppe über eine Fortsetzung der Hilfsprogramme sind gescheitert, Premier Tsipras will die Auflagen der europäischen Partner nicht akzeptieren, Über Nacht rief der Linkspolitiker ein Referendum aus und empfahl den Griechen, am morgigen Sonntag mit Nein zu stimmen. Derweil wird das Geld in Griechenland knapp. Rentner, die kein Geld aus Bankautomaten ziehen können, bekamen in den Filialen maximal 120 Euro Rente ausgezahlt. Dieser Betrag sollte für eine Woche reichen. Zugleich verkündete Tsipras in seiner Fernsehansprache: „Die Renten und Gehälter sind sicher.“ Die langen Schlangen vor den Banken trugen allerdings nicht zur Beruhigung bei. In Griechenland wächst der Widerstand gegen die eigene Regierung, die erst seit Anfang des Jahres im Amt ist. Wie groß der Gegenwind für Tsipras ist, wird am Ergebnis des Referendums abzulesen sein. Die Wahllokale haben am Sonntag bis 19 Uhr geöffnet.

Foto: Milos Bicanski/Getty Images

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