Griechenland-Wahl: Pleite für Tsipras, Konservative siegen – AfD meldet sich mit DIESER Forderung zu Wort

Alexis Tsipras, Ministerpräsident von Griechenland, komm nach dem Ausfüllen seines Wahlzettels aus einer Wahlkabine. Griechenland wählt am 07.07.2019 ein neues Parlament; alle Umfragen deuten auf einen Machtwechsel hin.
Alexis Tsipras, Ministerpräsident von Griechenland, komm nach dem Ausfüllen seines Wahlzettels aus einer Wahlkabine. Griechenland wählt am 07.07.2019 ein neues Parlament; alle Umfragen deuten auf einen Machtwechsel hin.
Foto: dpa

Alexis Tsipras hat bei den vorgezogenen Parlamentswahlen in Griechenland eine klare Niederlage hinnehmen müssen.

Die konservative Partei Nea Dimokratia (ND) hat am Sonntag einer ersten Hochrechnung zufolge die Parlamentswahl in Griechenland gewonnen. Im Parlament wird sie demnach künftig die absolute Mehrheit haben. Die Partei kam nach Angaben eines Sprechers des Innenministeriums auf 39,8 Prozent der Stimmen. Weil der Wahlsieger im 300-köpfigen griechischen Parlament zusätzlich 50 Sitze bekommt, erhält die Nea Dimokratia mindestens 154 Sitze und hat somit die absolute Mehrheit erzielt.

Griechenland: Tsirpas erleidet Niederlage

Die bislang regierende Linkspartei unter Regierungschef Alexis Tsipras erreichte den Angaben zufolge 31,5 Prozent. Für die Hochrechnung des griechischen Innenministeriums wurden rund 10 Prozent der Stimmen ausgezählt.

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Gauland hofft auf Euro-Austritt

Nachdem Sieg der Konservativen bei der griechischen Parlamentswahl hat sich die AfD bereits geäußert. „Hoffentlich ist das Ziel der neuen Regierung der baldige Austritt aus dem Euro“, erklärte der Partei- und Fraktionschef, Alexander Gauland, nach einer ersten Hochrechnung am Sonntagabend.

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Die Co-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, sagte, Ministerpräsident Alexis Tsipras habe sich mit Blick auf eine Vielzahl von „Rettungsschirmen“ viel zu lange Brüssel angedient. Dass dies langfristig nicht funktionieren könne, sei nun auch den griechischen Wählern klar geworden. „Wir - die AfD - haben schon seit dem ersten sogenannten "Rettungspaket" davor gewarnt“, sagte Weidel. (ms mit dpa)

 
 

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