Greta Thunberg: Zoff beim Klimagipfel – dann kommt es zum Eklat

Greta Thunberg beim „Fridays For Future“-Gipfel in Lausanne.
Greta Thunberg beim „Fridays For Future“-Gipfel in Lausanne.
Foto: dpa

Die Stimmung beim „Smile for Future“-Kongress in Lausanne ist offenbar bisweilen nicht sehr fröhlich.

Der Klimagipfel von rund 450 jungen Aktivisten der „Fridays for Future“-Bewegung an der Uni Lausanne wird in den letzten Tagen vornehmlich von Negativschlagzeilen begleitet. Berichten zufolge hatte es interne Streitigkeiten gegeben.

Uneinigkeit gab es wohl unter anderem über die Frage, wie sich die von Greta Thunberg initiierte Bewegung „Fridays for Future“ künftig inhaltlich aufstellen will.

Greta Thunberg: Eklat bei „Fridays for Future“-Gipfel

Am Freitag dann kam es zu einem Eklat: Greta Thunberg selbst soll sämtliche Journalisten plötzlich aus dem Saal geworfen haben. Die 16-Jährige ist Gesicht und Stimme der „Fridays for Future“-Bewegung.

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Zuvor hatten Teilnehmer die Konferenz der Aktivisten in einer Art Rückblick kritisiert: Es habe zu wenig Struktur gegeben und es sei zu keinen Einigungen gekommen - auch wegen der basisdemokratischen Strukturen, auf die sich die Aktivisten geeinigt hatten.

Über die zunehmenden Spannungen innerhalb der Gruppe hatten mehrere Medien im Vorfeld berichtet. So soll Greta Thunberg eine Veranstaltung zusammen mit Dutzenden anderen Teilnehmern aus Protest verlassen haben, eine Teilnehmerin soll weinend zusammengebrochen sein.

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Greta Thunberg

  • Geboren am 3. Januar 2003 in Stockholm
  • 2018 gewinnt Greta Thunberg einen Schreibwettbewerb zum Thema Umweltpolitik
  • Im selben Jahr begann sie mit ihren Schulstreiks für das Klima vor dem schwedischen Parlament
  • Schnell entwickelte sich der Streik zur weltweiten Bewegung „Fridays for Future“
  • 2019 machte Thunberg ihren Schulabschluss - trotz Streik mit sehr guten Noten

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Greta Thunberg wirft alle Journalisten aus dem Saal

Am Freitag dann soll Greta Thunberg sich den Berichten zufolge bei einer Versammlung gemeldet und erklärt haben, die Medien seien für die schlechte Stimmung verantwortlich. Die plädiert dafür, sämtliche Medienvertreter auszuschließen. Unter anderem beim Schweizer Nachrichtenportal „Blick“ heißt es, die Mehrheit der rund 450 Teilnehmer habe dem zugestimmt.

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Gründe nannten die Verantwortlichen nicht. Immerhin durften die Journalisten nach einigen Minuten wieder in den Saal. (pen)

 
 

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