Greta Thunberg: Wetterexperte spricht Warnung aus: Das könnte gefährlich werden

Greta Thunberg an Bord des Katamarans „La Vagabonde“.
Greta Thunberg an Bord des Katamarans „La Vagabonde“.
Foto: dpa

Greta Thunberg ist auf dem Weg nach Europa. Gewissermaßen im letzten Moment hat sie eine klimaschonende Rückfahrmöglichkeit gefunden: Auf dem Katamaran „La Vagabonde“ reist Greta Thunberg aus den USA nach Madrid.

Zeitlich wird es äußerst knapp: Die Überfahrt kann zwei bis drei Wochen dauern – bis zum Klimagipfel, den Greta Thunberg besuchen will, sind es aber weniger als zweieinhalb Wochen.

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Ausgerechnet das Wetter könnte der Klima-Aktivistin nun im Weg stehen. Denn schon kurz nach dem Start steuert das Schiff auf einen Sturm zu.

Greta Thunberg: Boot steuert auf Tiefdruckgebiet zu

Meteorologe Sebastian Wache erklärte gegenüber „Focus Online“: „Der Start erfolgt im Moment auf der Rückseite einer Kaltfront und damit auch mit einem aufkommenden Hoch vom Festland der USA.“ Der Wind nehme immer mehr ab, das sei ein Zeichen dafür, dass das Hochzentrum über den Skippern und Greta Thunberg liege und weiter nach Osten wandere.

„Bis Samstag wirkt dieser Einfluss noch, doch dann passiert, was in dieser Jahreszeit typisch ist: Kalte, teils eisige Luft findet ihren Weg von Kanada in den Bereich des warmen Wassers des Golfstroms.“

„Gefahr, von Tief erwischt zu werden, ist recht hoch“

Am Samstag entwickle sich östlich von Florida ein weiteres Tief. „Das Azorenhoch wird durch solche Tiefs oft weit nach Süden gedrückt und kann sich nicht so weit ausdehnen wie im Sommer. Die Gefahr, von einem Tief erwischt zu werden, ist östlich der Küste von Amerika recht hoch und ebenso zwischen den Azoren und Europa“, so Wache.

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Das ist Greta Thunberg:

  • geboren am 3. Januar 2003 in Stockholm
  • Die Jugendliche die bekannteste Klimaaktivistin der Welt
  • Greta Thunberg startete im Hitzesommer 2018 ihre „Schulstreiks fürs Klima“ („Skolstreijk för klimatet“) - jeden Freitag schwänzte Greta die Schule und positionierte sich vor dem schwedischen Reichstag in Stockholm
  • Über verschiedene Medien und soziale Medien inspirierte sie immer mehr vor allem junge Menschen
  • An der Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) nahmen am 15. März 2019 weltweit fast 1,8 Millionen Menschen teil
  • Besondere Aufmerksamkeit erfuhr ihre „How dare you“-Rede UN-Klimagipfel in New York

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Er rät: „Im Moment kann die Strategie nur sein, so schnell wie möglich in den Schutz des Azorenhochs zu kommen – mit einem Südostkurs, um der Kaltfront des Wochenendtiefs so gut wie möglich zu entkommen. Sobald die Crew in den Einfluss des Hochs geraten, haben sie erst einmal Schutz.“

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Am 2. Dezember wird die UN-Klimakonferenz in Madrid starten. Eigentlich hatte sie in Santiago de Chile stattfinden sollen – das war einer der Hauptgründe dafür gewesen, dass Greta Thunberg überhaupt im August den Atlantik in Richtung Amerika überquert hatte. Doch wegen anhaltender Unruhen in Chile wurde die Konferenz kurzfristig verlegt. (pen)

 
 

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