Greta Thunberg: Ist ihr Segeltörn umweltschädlicher als Flugreisen? So reagiert ihr Sprecher auf die Kritik

Das ist Greta Thunberg

Anfang 2018 war sie noch eine einfache Schülerin. 2019 ist sie das Gesicht einer globalen Umwelt-Bewegung: Greta Thunberg.

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Greta Thunberg ist in See gestochen. Am Mittwochnachmittag hat sie sich auf den Weg gemacht, um mit dem Schiff „Malizia“ nach New York zu segeln. Zwei Wochen soll die umweltfreundlichste aller Reisen dauern.

Greta Thunberg: Klimaaktivistin schippert mit Segelyacht nach New York

Wir halten dich hier in unserem News-Blog über Greta Thunberg und ihre Übersee-Reise auf dem Laufenden:

Freitag, 16. August:

14.54 Uhr:

Donnerstag, 15. August: Andreas Kling, Sprecher des Segelteams, äußerst sich jetzt zu der Kritik, dass der Segeltörn umweltschädlicher sei als zwei Flugreisen. Darum gehe es nicht, sagte er jetzt gegenüber RTL. Es gehe um „Aufmerksamkeit“. Jeder müsste etwas für das Klima tun. Die Vorwürfe seien „billig“, meinte er.

17.18 Uhr: Greta Thunberg ist mit einer klimafreundlichen Segelyacht auf dem Weg nach Amerika. Damit will sie klimafreundlich reisen und weiter auf die wichtige Klimadebatte aufmerksam machen. Doch nun hat die taz etwas herausgefunden, das für diese Botschaft ganz und gar nicht zuträglich sein dürfte. Denn laut dem Pressesprecher des Profi-Seglers Boris Herrmann, der Greta Thunberg auf ihrer Reise begleitet, verursacht der Segeltörn mehr Treibhausgase als wenn die 16-Jährige geflogen wäre.

Denn das Boot bringen fünf Segler wieder nach Europa. Diese müssen zunächst erstmal in die USA fliegen. Und auch Boris Herrmann wird mit dem Flugzeug nach Hause fliegen. Und wenn die Segler nicht gerade denselben Flug nehmen, können bis zu sechs Flugreisen in die USA anfallen. Und auch Greta selbst weiß noch nicht, wie sie wieder nach Hause kommt. Die Segelyacht fährt auf jeden Fall ohne sie zurück nach Europa.

Wäre Greta mit ihrem Vater in die USA geflogen, dann wären es maximal zwei Flüge gewesen.

Derzeit befindet sich die Yacht kurz vor Spanien.

14.17 Uhr: Schon als Greta Thunberg ihre Reise begann, waren auf dem Foto im Hintergrund graue Wolken zu sehen. Wie die Bild jetzt berichtet, musste das Segelschiff schon am zweiten Tag seinen Kurs ändern. Schuld daran könnte das Wetter sein. Demnach wollte die „Malizia“ eigentlich an der irischen Küste im Süden entlang segeln. Jetzt nehme das Schiff aber Kurs auf die französische Küste.

Im Norden seien mehr und höhere Wellen vorausgesagt, als weiter südlich.

10.28 Uhr: Während viele ihrer Anhänger der jungen Schwedin in den Sozialen Netzwerken viel Glück und Erfolg bei ihren Klima-Meetings in Chile und den USA wünschen und sie für diese lange und beschwerliche Reise loben, bleibt diese eine Frage zurück, die ein Twitter-Nutzer dann aber doch einmal stellte: „Kann ich bitte fragen, wie du nach Europa zurückreist nach der Klimakonferenz?“

Tatsächlich ist diese interessante Tatsache noch ungewiss. Wie die 16-Jährige vor ihrer Reise gegenüber Welt bestätigte, ist das noch unklar. „Ich weiß noch nicht, wie ich wieder nach Hause komme“, erklärte sie demnach.

8.32 Uhr: Greta Thunberg hat ihre erste Nacht auf hoher See gut überstanden. Bis zum frühen Morgen hatte das Schiff 65 Seemeilen zurückgelegt. Delfine haben das Boot von Greta begleitet.

Mittwoch, 14. August:

18 Uhr: „Wir haben uns auf den Weg gemacht“, teilte Greta Thunberg am Mittwochabend bei Twitter mit. Hier kannst du ihre Reise verfolgen:

17.30 Uhr: Von Großbritannien aus ist die Klimaaktivistin Greta Thunberg am Mittwoch auf einer Segeljacht nach New York aufgebrochen. Dort will die 16-jährige Schwedin am UN-Klimagipfel teilnehmen. Gemeinsam mit den beiden Profiseglern Boris Herrmann aus dem niedersächsischen Oldenburg und Pierre Casiraghi sowie ihrem Vater Svante und einem Filmemacher war die 16-Jährige am Nachmittag im südenglischen Plymouth in See gestochen.

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Über den Atlantik reist die Aktivistin, um unter anderem am UN-Klimagipfel in New York im September sowie an der alljährlichen Weltklimakonferenz in Chile im Dezember teilzunehmen. Auch eine Reihe größerer Klimaproteste sowie Treffen mit Betroffenen der Klimakrise, Aktivisten und Entscheidungsträgern stehen für die Schwedin in den kommenden Wochen und Monaten an.

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(js mit dpa)

 
 

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