Greta Thunberg reagiert knallhart auf Hass-Nachrichten: „Sie sind verzweifelt“

Das ist Greta Thunberg

Anfang 2018 war sie noch eine einfache Schülerin. 2019 ist sie das Gesicht einer globalen Umwelt-Bewegung: Greta Thunberg.

Beschreibung anzeigen

Greta Thunberg polarisiert. Innerhalb eines Jahres ist aus ihrem einsamen „Schulstreik für das Klima“ die weltweite Bewegung „Fridays for Future“.

Für viele ist sie eine Heldin, andere sehen in Greta Thunberg eine Hassfigur.

In sozialen Medien wird die 16-Jährige immer wieder persönlich attackiert - bis hin zu Morddrohungen. Oft geht es bei den Beleidigungen um ihr Äußeres, die Art ihres Auftretens oder um die Tatsache, dass die Schwedin mit dem Asperger-Syndrom lebt.

+++ „Brennpunkt“ in der ARD sorgt für Wut bei Zuschauern: „Ich glaub's nicht“ +++

Greta Thunberg knöpft sich Hater vor

Jetzt hat sich Greta Thunberg ihre Kritiker vorgeknöpft. Bei Twitter schreibt sie: „Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind die Hasser so aktiv wie immer - greifen mich, mein Aussehen, meine Kleidung, mein Verhalten und meine Unterschiede an. Sie kommen mit jeder denkbaren Verschwörungstheorie um die Ecke“, schrieb die 16-Jährige am Mittwochabend auf Twitter.

Sie verstehe nicht, warum erwachsene Menschen ihre Zeit lieber damit verbrächten, Kinder und Jugendliche für ihre Hinweise auf die Wissenschaft zu verspotten und zu bedrohen, anstatt etwas Gutes zu tun.

+++ Klimagipfel: Greta Thunberg hält beispiellose Standpauke – Merkel reagiert mit einem Satz +++

Greta Thunberg: „Sie fühlen sich bedroht von uns“

„Ich nehme an, sie fühlen sich einfach ziemlich bedroht von uns.“ Es liest sich so, als bedauere Greta Thunberg ihre Hater regelrecht. Man solle seine Zeit nicht damit verschwenden, diesen Leuten weitere Beachtung zu schenken. „Die Welt wacht auf. Wandel kommt, ob sie es mögen oder nicht. Wir sehen uns an diesem Freitag auf den Straßen!“

---------------

Das ist Greta Thunberg:

  • Geboren im Januar 2003 in Schweden
  • Die Klimaaktivistin lebt mit dem Asperger-Syndrom
  • Im August 2018 rief sie die Idee von Klimastreiks ins Leben - damals noch ganz allein
  • Aktuell hat Greta Thunberg ihre Schulausbildung unterbrochen, um sich ganz dem Engagement als Klimaschützerin zu widmen. 2020 will sie wieder die Schule besuchen

---------------

+++ Fridays for Future: Autofans gründen Gegengruppe - dann kommt es zum Eklat +++

Nach der Rekordbeteiligung bei den Klimastreiks am vergangenen Freitag sind diesmal wieder Proteste in Dutzenden Ländern geplant. Rund vier Millionen Menschen hatten sich nach Schätzungen der Bewegung Fridays for Future an den Aktionen und Kundgebungen in der vergangenen Woche beteiligt. Allein in Deutschland waren demnach rund 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen. (pen, dpa)

 
 

EURE FAVORITEN