Greta Thunberg: Foto zeigt dramatische Entwicklung

Greta Thunberg.
Greta Thunberg.
Foto: dpa

Washington. Vor etwas mehr als einem Jahr kannte in Deutschland wohl noch keiner den Namen Greta Thunberg. Da war Thunberg nur eine ganz normale Schülerin. Doch das alles änderte sich am 20. August 2018. Da setzt Greta Thunberg sich vor den schwedischen Reichstag in Stockholm. Neben ihr ein Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima).

Seitdem machte Thunbergs Idee auf der ganzen Welt Karriere. Eine Bildmontage auf Twitter zeigt nun die unfassbare Entwicklung, die Greta Thunbergs Idee in kaum mehr als einem Jahr nahm:

Greta Thunbergs Idee verbreitete sich rasant über den gesamten Globus

Kaum eine Bewegung hat sich jemals so rasant um den Globus verbreitet, wie „Fridays for Future“.

+++ Klimagipfel: Greta Thunberg hält dramatische Rede – und erhebt krassen Vorwurf +++

Vor ihr war die Klimapolitik zur Nische verkommen, mittlerweile versuchen sich in Deutschland alle Parteien ökologisch zu präsentieren – spätestens seit dem gigantischen Erfolg der Grünen bei der Europawahl im Mai.

+++ Fridays for Future: Kachelmann wird deutlich: Entwicklungen „umgelogen“ +++

Aktuell hält Greta Thunberg sich in den USA auf, um am Klimagipfel in New York teilzunehmen. Der beginnt am kommenden Montag. „Klima-Aktionsgipfel“ nennt sich das Treffen offiziell, aber kaum jemand geht davon aus, dass dem Gipfel wirklich substantielle Aktionen folgen werden.

-------------

Das ist Greta Thunberg:

  • Geboren im Januar 2003 in Schweden
  • Die Klimaaktivistin lebt mit dem Asperger-Syndrom
  • Ihr Aktivismus begann damit, dass Thunberg daheim umweltbewusster lebte, etwa durch den Verzicht auf Fleisch oder Flugreisen
  • Im August 2018 rief sie die Idee von Klimastreiks ins Leben - damals noch ganz allein
  • Aktuell hat Greta Thunberg ihre Schulausbildung unterbrochen, um sich ganz dem Engagement als Klimaschützerin zu widmen. 2020 will sie wieder die Schule besuchen

-------------

+++ Fridays for Future: Lehrerin macht klare Ansage: „Einfach so lächerlich“ +++

USA bremsen beim Klimaschutz gewaltig

Allein weil die USA, die größte Industriemacht des Planeten, unter Donald Trump eher weniger als mehr Klimaschutz anstreben.

Symbolisch dafür: Dutzende Regierungschefs beraten derzeit in New York beim Klimagipfel über mögliche Pläne zum Klimaschutz. US-Präsident Donald Trump aber ist nicht dabei. Er verzichtete auf den Gipfel - und hielt seine eigene Veranstaltung im UN-Hauptquartiert in New York ab.

Statt Trump kommt nur ein Vertreter aus den hinteren Reihen der Regierung - nicht mal eine US-Rede ist beim UN-Klimagipfel geplant.

+++ Anne Will: Kritik an Gästeauswahl – ARD-Moderatorin spricht Klartext: „Der Witz ist doch, dass...“ +++

Derweil sieht es nicht so aus, als würde die Bewegung „Fridays for Future“ abebben. Der weltweite Klimastreik am vergangenen Freitag war der größte in der Geschichte. Millionen Menschen nahmen an den Demonstrationen teil.

Tausende Menschen in NRW auf der Straße

Allein in Berlin waren es nach Angaben der Polizei über 100.000 Menschen. Auch in NRW gingen zigtausende auf die Straße, allein in Dortmund waren es 10.000 „Fridays for Future“-Demonstranten.

 
 

EURE FAVORITEN