Greta Thunberg: Dieses Foto zeigt eine dramatische Entwicklung

Greta Thunberg bei einer Kundgebung in Hamburg: Vor anderhalb Jahren kannte sie in Deutschland noch niemand.
Greta Thunberg bei einer Kundgebung in Hamburg: Vor anderhalb Jahren kannte sie in Deutschland noch niemand.
Foto: dpa

Der Name Greta Thunberg gehört aktuell zu den bekanntesten der Welt.

Das lässt sich ganz gut an Zahlen ablesen. Der englischsprachige Wikipedia-Artikel über Greta Thunberg etwa wird täglich zwischen 10.000 und 100.000 Mal aufgerufen.

Und im September hatte US-Präsident Donald Trump via Twitter über Greta Thunberg gespottet - Trump hat 65 Millionen Follower, die seinen Tweet sehen konnten.

Greta Thunberg: Plötzlich geht eine Idee rund um den Globus

Und der Klimaaktivistin selbst folgen immerhin drei Millionen Menschen in dem sozialen Netzwerk.

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Doch noch vor anderhalb Jahren wusste in Deutschland wohl so gut wie niemand, wer Greta Thunberg ist. Da war Thunberg nur eine ganz normale Schülerin in Schweden.

Das alles änderte sich erst allmählich am 20. August 2018. Da setzt Greta Thunberg sich vor den schwedischen Reichstag in Stockholm. Neben ihr ein Schild mit der Aufschrift „Skolstrejk för klimatet“ (Schulstreik fürs Klima).

Greta Thunberg allein mit einem Schild

In den folgenden Monaten machte Thunbergs Idee auf der ganzen Welt Karriere. Eine Bildmontage, die unter anderem auf Twitter immer wieder geteilt wird, zeigt die unfassbare Entwicklung, die Greta Thunbergs Idee in kaum mehr als einem Jahr nahm: Kaum eine andere Bewegung hat sich je so unfassbar schnell um den Globus verbreitet, wie „Fridays for Future“.

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Das Bild zeigt auf der einen Seite Greta Thunberg, ganz allein mit ihrem Streik-Schild. Und rechts sieht man eine gewaltige Menge von „Fridays for Future“-Demonstranten in New York, die etwas mehr als ein Jahr nach Gretas einsamem Streik demonstrieren.

Klimapolitik hatte davor eher in einer Nische existiert. Es war eher das Alleinstellungsmerkmal von Parteien wie den Grünen. Inzwischen versuchen in Deutschland alle Parteien, sich einen Öko-Anstrich zu verpassen - und die Grünen konnten bei der Europawahl im Mai 2019 einen spektakulären Erfolg verbuchen.

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Das ist Greta Thunberg:

  • Geboren im Januar 2003 in Schweden
  • Die Klimaaktivistin lebt mit dem Asperger-Syndrom
  • Im August 2018 rief sie die Idee von Klimastreiks ins Leben - damals saß sie noch ganz allein mit einem Schild vor dem schwedischen Parlament in Stockholm
  • Greta Thunberg hat ihre Schulausbildung unterbrochen, um sich ganz dem Engagement als Klimaschützerin zu widmen. 2020 will sie wieder die Schule besuchen
  • Zuletzt wurde Thunberg der sogenannte Alternative Nobelpreis verliehen: Er ist eine Auszeichnung "für die Gestaltung einer besseren Welt"
  • Aktuell ist Greta Thunberg an Bord des Katamarans „La Vagabonde“ auf dem Rückweg aus den USA. Ziel: Madrid. Dort startet Anfang Dezember die UN-Klimakonferenz

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Unternehmen geben sich grünen Anstrich

Und auch Unternehmen versuchen, ein neues Umweltimage zu etablieren: Die Deutsche Bahn etwa verpasste ihrem ICE jüngst wortwörtlich einen grünen Anstrich: Grüne Streifen sollen bald alle Schnellzüge zieren, da die ICE nach Angaben der Bahn zu 100 Prozent mit Ökostrom fahren.

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Große internationale Aufmerksamkeit hatte Greta Thunberg wegen ihrer emotionalen „How dare you“-Rede beim Klimagipfel in New erhalten. Derzeit ist die 16-Jährige an Bord des Katamarans „La Vagabonde“ auf dem Weg aus den USA zurück nach Europa: Am 2. Dezember startet in Madrid der UN-Klimagipfel.

Greta Thunberg auf dem Weg nach Europa

Eigentlich hatte der Gipfel in Ort Santiago de Chile stattfinden sollen, war aber wegen Ausschreitungen in dem südamerikanischen Land nach Europa verlegt worden. (pen, fel)

 
 

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