Friedrich Merz tritt erneute Asyldebatte los – und spielt damit der AfD in die Karten

Merz stellt Grundrecht auf Asyl infrage.
Merz stellt Grundrecht auf Asyl infrage.

Friedrich Merz (CDU) hat erneute eine Diskussion zum Thema Asylrecht losgetreten. Und hat damit anscheinend einen Nerv getroffen, der der Partei Alternative für Deutschland (AfD) sehr gelegen kommt.

Friederich Merz (CDU) hat erneute Asyldebatte losgetreten

Friedrich Merz hielt eine Rede vor CDU-Publikum am vergangenen Mittwoch und ließ unter anderem einen Satz fallen, der das in dem Grundgesetz verankerte Grundrecht auf Asyl in Frage stellen sollte: „Deutschland ist das einzige Land auf der Welt, das ein Individualrecht auf Asyl in seiner Verfassung stehen hat.“ Er würde dies gerne einschränken lassen.

Kurz danach relativierte er seine Aussage, denn er wolle schließlich nicht das Grundrecht nicht infrage stellen. Aber Themen wie Migration seien nur in einem europäischen Kontext zu lösen.

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Dennoch spielt die losgetretene Debatte der AfD in die Hände, wie nun eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Forsa ergeben hat. Das berichtet n-tv.

Zwei Prozent gewinnt die Partei demnach und kommt auf 14 Prozent im Trendbarometer. CDU und Linke verlieren einen Prozentpunkt. Alle anderen Parteien bleiben gleich.

Flüchtlingsfrage wird wieder wichtiger

Wegen der Debatte habe es laut Forsa einen Anstieg gegeben, wenn es darum geht, wie wichtig die Flüchtlingsfrage für die Wähler ist.

Vor der Rede von Friedrich Merz waren es acht Prozent der Befragten, die das Thema als wichtig erachteten. Danach satte 26 Prozent, mehr als dreimal so viele. (fb)

 
 

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