Fridays for Future: Shitstorm für Sportlegende – aus DIESEM Grund

Eine Sportlegende geriet diese Woche in den Fokus von Greta Thunberg und Fridays for Future.
Eine Sportlegende geriet diese Woche in den Fokus von Greta Thunberg und Fridays for Future.
Foto: Pontus Lundahl / dpa

Fridays for Future hat die Tennislegende Roger Federer ins Visier genommen.

Grund dafür ist ein Werbevertrag mit einer Schweizer Bank.

Fridays for Future kritisiert Schweizer Bank

Die „Credit Suisse“ hat einer Studie des „Rainforest Action Network“ zufolge in den vergangenen drei Jahren 57 Millionen US-Dollar in fossile Energien wie Kohle oder Fracking investiert. Das ist deutlich mehr als alle anderen Schweizer Banken.

Roger Federer ist seit vielen Jahren Markenbotschafter für „Credit Suisse“. Unter dem Hashtag #RogerWakeUpNow fordert Fridays for Future den 38-Jährigen zum Handeln auf. Auch Greta Thunberg beteiligte sich per Retweet an der Aktion.

Federer in der Verantwortung

„Ich denke, Federer zu kritisieren macht Sinn“, erklärte ein Aktivist gegenüber der Zeitung „Blick“. „In der Schweiz ist er ein Idol, eine unglaubliche Vorbildfigur und hat einen riesigen Einfluss darauf, wie Menschen denken und leben.“

Dieser Verantwortung scheint sich Federer bewusst zu sein. Denn er reagierte prompt auf die Kritik, ließ der Nachrichtenagentur „Reuter“ eine Stellungnahme zukommen.

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„Großen Respekt für die Jugendklimabewegung“

Darin heißt es: „Ich nehme die Auswirkungen und die Bedrohung durch den Klimawandel sehr ernst, zumal meine Familie und ich inmitten der Zerstörung durch die Buschbrände in Australien ankommen.“

Und weiter: „Als Vater von vier Kindern und leidenschaftlicher Befürworter der universellen Bildung habe ich großen Respekt und Bewunderung für die Jugendklimabewegung. Ich bin den jungen Klimaaktivisten dankbar, dass sie uns alle dazu zwingen, unser Verhalten zu überprüfen und nach innovativen Lösungen zu suchen. Wir sind es ihnen und uns selbst schuldig, zuzuhören.“

Werbevertrag bleibt unerwähnt

Seine Partnerschaft mit „Credit Suisse“ lässt Federer im Statement unerwähnt. Trotzdem setzt die Tennislegende ein starkes Zeichen für den Klimaschutz – und für Fridays for Future.

 
 

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