Fridays for Future mit Seitenhieb gegen Armin Laschet: „Läuft wirklich super“

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

Der kommende Kanzler? Die Karriere des Armin Laschet

Mit seiner Wahl zum CDU-Parteichef ist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet einer der aussichtsreichsten Kandidaten aufs Kanzleramt geworden.

Beschreibung anzeigen

Armin Laschet ist gut in das Jahr 2021 gestartet. Immerhin konnte er sich bei der Wahl um den Vorsitz der CDU gegen seine Kontrahenten durchsetzen.

Nun hat sich Armin Laschet etwas gefreut, was Fridays for Future allerdings ganz anders interpretiert. Dementsprechend konnte sich die Fridays-for-Future-Bewegung einen Seitenhieb gegen den CDU-Politiker nicht verkneifen.

Fridays for Future kann Freude von Armin Laschet nicht nachvollziehen

2021 könnte für Armin Laschet DAS Jahr werden. Den ersten Schritt hat er mit der Wahl zum CDU-Vorsitzenden schon gemacht. Nun sollen aber weitere folgen. Geht es nach dem NRW-Ministerpräsidenten, würde er die Union sicherlich als Kanzlerkandidat im Bundestagswahlkampf 2021 anführen und der Nachfolger von Angela Merkel werden.

---------------

Infos zu Fridays for Future:

  • Fridays for Future ist eine globale soziale Bewegung
  • Sie geht von Schülern und Studierenden aus, welche sich für möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsetzen
  • Gründerin ist Greta Thunberg
  • Die Bewegung wurde am 20. August 2018 ins Leben gerufen

---------------

Soweit ist es noch nicht. Immerhin muss er sich noch parteiintern und dann gegebenenfalls gegen die Kandidaten der anderen Parteien durchsetzen. Doch im Superwahljahr 2021 kann ein bisschen Eigenlob für die Politik in NRW ja nicht schaden – ärgerlich nur, dass sein Lob bei Fridays for Future nur für Kritik genutzt wird.

Fridays for Future: Seitenhieb gegen NRW-Ministerpräsidenten

Wie man bei sich Fridays for Future schon denken kann, geht es um das Thema Erneuerbare Energien – genauer die „Anzahl der neu zugebauten Windräder im Jahr 2020“. In einer Statistik, welche Laschet auf Twitter postet, steht NRW hier ganz oben. 93 Windräder sind es demnach im Jahr 2020 gewesen.

---------------

Weitere Politik-News:

---------------

„Nordrhein-Westfalen geht voran beim Ausstieg aus der Braunkohle, reduziert die von Rotgrün genehmigten Tagebaue, rettet den Hambacher Forst und ist Spitzenreiter in der deutschen Klimapolitik. Kein Land reduziert mehr CO2, kein Land baut die Windenergie an Land dynamischer aus“, schreibt Laschet in seinem Post. Fridays for Future sieht das ganz anders – demnach wären selbst 93 viel zu wenige Windräder.

Fridays for Future: „Läuft also wirklich super“

„Für's 1,5 Grad-Ziel brauchen wir deutschlandweit mindestens 2.500 neue Windräder pro Jahr auf dem Land“, heißt es in dem Tweet von Fridays for Future Deutschland.

Ein Blick auf die Statistik verrät, dass in Deutschland 2020 ganze 420 Windräder neu gebaut wurden. Verglichen mit den 2500 Windräder, welche Fridays for Future fordert, erscheint das wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

„Und gerade schränken Sie den Ausbau in NRW mit Mindestabständen ein“, lautet der Vorwurf der Bewegung. Einen ironischen Kommentar hat Fridays for Future für Armin Laschet auch noch parat: „Läuft also wirklich super.“ Das Eigenlob von Armin Laschet ist damit ordentlich nach hinten losgegangen.