Flüchtlinge: Neue Studie zeigt jetzt DAS – Deutschland ist für Migranten...

Eine Studie zeigt: Deutschland wurde bei der Zahl der Asylanträge von Spanien überholt.
Eine Studie zeigt: Deutschland wurde bei der Zahl der Asylanträge von Spanien überholt.
Foto: imago images / ANE Edition

Wer hätte das gedacht!

Anders als in den Jahren zuvor ist Deutschland bislang im Jahr 2020 für Flüchtlinge nicht mehr das Zielland Nummer eins in der Europäischen Union. Bislang versuchen die meisten Flüchtlinge in Spanien Asyl zu bekommen! Zwischen Januar und April sind dort mit 37.471 die meisten Asylanträge gestellt worden. Der Großteil von Menschen aus Kolumbien, Venezuela und Honduras.

Deutschland liegt mit 33.714 Anträgen „nur“ auf dem zweiten Platz. Die meisten Antragssteller kamen dabei aus Syrien, Irak und Afghanistan. Dahinter liegen Frankreich (28.710 Anträge), Griechenland (21.153 Anträge) und Italien (8.025 Anträge). Die wenigsten Asylanträge der EU haben übrigens die Slowakei (47 Anträge) und Estland (19 Anträge) zu verzeichnen. Das zeigen Zahlen der EU-Asylbehörde Easo, die der „Welt“ vorliegen.

Flüchtlinge: Zahl der Asylanträge generell stark zurückgegangen

Insgesamt ist die Zahl der Asylanträge von Flüchtlingen in der EU einschließlich der Schweiz und Norwegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Waren es 2019 noch 221.207 Asylanträge zwischen Januar und April, sind es 2020 insgesamt nur 164.718, ein sattes Minus von 25 Prozent.

Die Easo hatte Ende April mitgeteilt, dass die Asylanträge in der EU wegen der Corona-Krise fast um die Hälfte im Vergleich zu den Vormonaten gefallen seien. Die Behörde führte dies auf die Eindämmungsmaßnahmen der nationalen Behörden gegen das Virus zurück, die neben Einreisebeschränkungen auch die Arbeit von Asylbehörden bei der Bearbeitung von Anträgen beeinträchtigt hätten.

EU-Behörde: Je härter die Corona-Maßnahmen, umso weniger Asylanträge

Die EU-Asylbehörde hat am Dienstag erklärt, dass der Umfang und die Art der nationalen Notfallmaßnahmen gegen das Coronavirus „ein starker Indikator für das Ausmaß des Rückgangs der Anträge“ seien. Und weiter wird sie in der „Welt“ zitiert: „Mit anderen Worten: Die Länder, die im März die meisten Notfallmaßnahmen eingeführt haben, hatten auch den größten Rückgang der Anträge.“

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Noch ist demnach unklar, ob die Zahl der Asylanträge wieder steigt, sobald die Corona-Maßnahmen gelockert sind. (mg)

 
 

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