Entspannung ist noch möglich

Es sieht nicht danach aus, als könnten sich in der Ost-Ukraine Vernunft und Verstand noch durchsetzen. Der Konflikt hat sich längst militarisiert.

Und es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, wann Moskau meint, in Donezk und anderen ­Städten der Ost-Ukraine die Russen ­„beschützen“ zu müssen, nachdem die Übergangsregierung in Kiew ­Soldaten und Panzerfahrzeuge in die Region geschickt hat.

Zudem hat die Nato ihre Präsenz in Osteuropa verstärkt – eine rein defensive Maßnahme, wie das Bündnis betont. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass der russische Präsident Wladimir Putin das auch so sieht.

Dabei gibt es kluge Ideen zur Entspannung. Übergangspräsident Turtschinow hat vorgeschlagen, die Ukrainer, die zum Spielball der Mächte geworden sind, in einem ­Referendum selbst über die Zukunft ihres Landes abstimmen zu lassen.

Doch ob Putin so viel Demokratie wagt?

 
 

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