„In Deutschland geboren“: Donald Trump macht Aussage über seinen Vater und liegt völlig daneben

Donald Trump liegt mit einer Aussage über seinen Vater (l.) Frederick Trump völlig daneben.
Donald Trump liegt mit einer Aussage über seinen Vater (l.) Frederick Trump völlig daneben.
Foto: dpa, imago/ZUMA Press, Montage: DER WESTEN

Washington D.C.. Auf jeder Familienfeier kann auch mal ein Streit ausbrechen – erst recht, wenn man den impulsiven Onkel einlädt. Bei den Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag der Nato übernimmt Donald Trump den Part des streitsüchtigen Onkels – und ledert vor allem gegen Deutschland.

Der Vorwurf von Donald Trump: Deutschland zahle in der Nato nicht seinen gerechten Anteil. Deutschlands Verteidigungsausgaben, so der US-Präsident am Dienstag bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, seien viel zu niedrig. Die USA würden dagegen einen großen Anteil tragen.

Donald Trump verwirrt mit falscher Aussage zu seinem Vater

„Ich habe große Gefühle für Deutschland, mein Vater ist Deutscher, er wurde an einem wundervollen Ort in Deutschland geboren. Deshalb mag ich Deutschland. Aber sie zahlen nicht, was sie zahlen müssen“, so Donald Trump.

Moment mal…Donald Trumps Vater ist Deutscher? Das ist Quatsch. Frederick Christ Trump wurde am 11. Oktober 1905 in der Bronx in New York City geboren.

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Offenbar hatte Donald Trump seinen Familienstammbaum etwas durcheinander geworfen. Deutsche Wurzeln hat er nämlich durchaus: Sein Großvater Friedrich Trump wurde im pfälzischen Kallstadt geboren.

Er war 1885 mit erst 16 Jahren als armer Winzer in die USA ausgewandert, hatte sich in Frederick Trump umbenannt und mit Restaurants in New York ein Vermögen gemacht.

Trump fordert von Deutschland deutlich mehr Verteidigungsausgaben

Donald Trump beklagt seit Langem eine unfaire Lastenteilung in der Nato und attackiert dabei vor allem Deutschland immer wieder wegen des vergleichsweise niedrigen Anteils seiner Verteidigungsausgaben am Staatsetat.

+++ Peinlich: Donald Trump blamiert sich, weil er diesen Promi falsch benennt – der kontert extrem lustig +++

Bei einem Nato-Gipfeltreffen im vergangenen Sommer in Brüssel hatte Trump sogar einen Austritt der USA aus dem Bündnis nicht ausgeschlossen, sollten nicht alle Bündnispartner sofort zwei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes für Verteidigung ausgeben.

Nach dem jüngsten Nato-Jahresbericht lagen die deutschen Ausgaben im vergangenen Jahr bei 1,23 Prozent. Die mittelfristige Planung sieht nach Angaben aus dem Verteidigungsministerium 1,26 Prozent für das Jahr 2023 vor.

Die Zwei-Prozent-Marke hat sich aber nicht Donald Trump ausgedacht, sie wurde schon 2002 von der Nato selbst beschlossen und 2014 erneut festgeschrieben. (mit dpa)

 
 

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