Donald Trump: Albtraum für Joe Biden! Er verliert in Umfragen an Boden

Zwei alte Männer treten am 3. November gegeneinander an: Der 77-jährige Herausforderer und Ex-Vizepräsident Joe Biden und der 74-jährige amtierende US-Präsident Donald Trump.

Bleibt der Republikaner Trump im Oval Office? Oder kann Joe Biden für die Demokraten das Weiße Haus zurückerobern?

Dienstag, 7. September

Donald Trump und Joe Biden: Neue Umfragen in wichtigen Swing States

Neue Umfragen zeigen: Das Rennen im US-Präsidentschaftswahlkampf ist offen und eng, vor allem in den wichtigen Swing States, also den Wechselwähler-Staaten.

Besonders wenn man die aktuellen Zahlen mit dem Wahlkampf Hillary Clinton und Donald Trump vergleicht, könnte ein erneuter Albtraum der Demokraten wahr werden. Damals lag Clinton lange Zeit deutlich vorne, wurde dann aber in wichtigen Swing States von Donald Trump überholt. Nun droht Biden das gleiche politische Schicksal. Zwar liegt er noch in entscheidenden Swing States vorne - doch mit einem geringeren Vorsprung als seinerzeit Clinton.

  • Wisconsin: Hier liegt Biden 4,4 Prozentpunkte vor Donald Trump, Hillary Clinton lag im August 2016 5,3 Prozent vorne. Am Ende hatte Trump mit 0,7 die Nase vorn.
  • Pennsylvania: Biden führt aktuell mit 4,2 Prozentpunkten in Umfragen, Clinton damals mit 6,5. Es reichte trotzdem am Wahltag nicht.
  • Michigan: Knapp führt Biden hier mit 2,6 Prozentpunkten. Er verliert rasant, denn noch vor zwei Wochen waren es sieben! Clinton lag damals noch 7,3 Prozent vor Trump, auch wenn die am Ende weg waren.
  • Florida: Hier sind es nur 1,8-Prozent-Vorsprung für Joe Biden. Clinton hatte 2016 zu diesem Zeitpunkt noch 2,1 Prozent Vorsprung, doch Trump gewann

Betrachtet man das nationale Ergebnis, liegt Biden mit 49,9 Prozent im Durchschnitt aller Umfragen laut realclearpolitics.com derzeit weiter klar vor Trump mit 42,7 Prozent. Doch entscheidend ist weniger das Gesamtergebnis der US-weiten Stimmen, sondern mehr die Anzahl der Wahlmänner, insbesondere in den Swing States. Mehr dazu unten im Artikel.

Mittwoch, 26. August 2020

Donald Trump und Joe Biden: Das sind die neuesten Umfragen aus den USA

Neueste Umfragen zeigen einen klaren Vorsprung für Joe Biden. Doch er sollte sich nicht zu früh freuen. Das hat vier Gründen. Doch schauen wir zunächst auf aktuelle Umfragen zum Präsidentschaftswahlkampf.

Die Seite realclearpolitics.com sammelt die durchschnittlichen Stimmanteile der Kandidaten laut landesweiten Umfragen seit Anfang März. Der demokratische Herausforderer Biden bewegt sich dabei seit Mitte Juni sehr stabil in einem Korridor zwischen 51 bis 48 Prozent.

Damit liegt Biden klar vor Präsident Donald Trump, der zuletzt zwar in den Umfragen etwas aufholen konnte, aber nur bei 41 bis 42 Prozent liegt.

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Joe Biden führt klar vor Donald Trump: US-Präsidentschaftswahl schon entschieden?

Ist damit das Rennen schon entschieden? Wird Joe Biden somit der 46. Präsident der USA? Vorsicht! Vier Gründe mahnen die US-Demokraten zur Zurückhaltung!

1. Auch Hillary Clinton hatte lange Zeit einen großen Vorsprung auf Donald Trump

Auch bei der Präsidentschaftswahl 2016 sah Donald Trump als der sichere Verlierer aus. Sogar noch zwei Wochen vor der Wahl lag Hillary Clinton laut einer ABC-Umfrage satte 12 Prozentpunkte vor Trump! Fast alle Experten prognostizierten einen klaren Sieg Clintons. Doch es kam völlig anders!

2. „Hidden Trump voters“ könnten alles bei der Präsidentschaftswahl verändern

Bei der Wahl 2016 unterschätzten die Meinungsinstitute die Zahl der „hidden Trump voters“ massiv. Es wurde festgestellt, dass Trump in Telefon-Umfragen besser abschnitt, wenn die Teilnehmer per Tastendruck antworten konnten, statt direkt darüber sprechen zu müssen, wen sie wählen wollen.

Offenbar war es vielen Trump-Wählern unangenehm, öffentlich zu diesem Kandidaten zu stehen. Sie wählten ihn dann aber „heimlich“ in der Wahlkabine.

3. Entscheidend sind NICHT die landesweiten Stimmen bei der US-Präsidentschaftswahl

Was viele nicht wissen: Hillary Clinton hat die US-Präsidentschaftswahl 2016 eigentlich gewonnen, denn sie holte 65,8 Millionen Stimmen. Donald Trump dagegen nur 62,9 Millionen. Doch das sogenannte „Popular Vote“ ist im US-Wahlsystem nicht entscheidend. Allein die Anzahl der Wahlmänner zählt.

Der US-Präsident wird nicht direkt gewählt, sondern im „Electoral College“, dem Wahlmännerkollegium. Dieses Organ tritt alle vier Jahre zusammen und besteht aus derzeit 538 Delegierten aus den Bundesstaaten. Hat der Kandidat die Nase vorne, wandern sämtliche Wahlmänner des Bundesstaats in sein Lager.

Bei diesen Wahlmännern lag Trump mit 304 zu 227 klar vorne. Da nur die Wahlmänner entscheidend sind, ist es letztlich auch egal, ob Joe Biden zum Beispiel in demokratischen Hochburgen wie Kalifornien oder New York Erdrutsch-Siege verbucht. Dafür bekommt er nicht mehr Wahlmänner, als diesen Bundestaaten eben zustehen.

4. US-Wahl: Letzlich kommt es auf wenige Swing States an

Wenn Biden gegen Trump gewinnen will, muss er – anders als Hillary Clinton – in den Swing States punkten. Jenen Bundesstaaten, die mal mehrheitlich republikanisch und mal demokratisch wählen. Diese Staaten sind das Zünglein an der Waage.

Zu den Swing States gehört beispielsweise Florida, das 29 Wahlmänner stellt. Weitere wichtige Swing States sind die Bundesstaaten Pennsylvania, Virginia, Minnesota, Wisconsin, North Carolina, Colorado oder auch Michigan. (mag)

 
 

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