Donald Trump spricht live im TV – doch alle starren nur auf seinen Notizblock

Donald Trump hat sich zu den Impeachment-Anhörungen geäußert - eine Sache bereitet Sorgen.
Donald Trump hat sich zu den Impeachment-Anhörungen geäußert - eine Sache bereitet Sorgen.
Foto: dpa

Donald Trump hat sich am Mittwoch vor laufenden Kameras zu den Impeachment-Anhörungen gegen ihn geäußert.

Die Aufmerksamkeit richtete sich allerdings weniger auf das, was er sagte, als auf das, was Donald Trump in seiner Hand hielt.

Donald Trump: Entscheidender Wendepunkt

Doch der Reihe nach.

Donald Trump gerät immer mehr in Bedrängnis. Bei den Impeachment-Ermittlungen belastete ein Zeuge den US-Präsidenten am Mittwoch schwer: Seine Aussage ist womöglich der entscheidende Wendepunkt in den Anhörungen und schiebt ein Amtsenthebungsverfahren wieder in den Bereich des Möglichen.

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Gordon Sondland, US-Botschafter in der EU, sagte, es habe in der Ukraine-Affäre definitiv ein „Quid pro quo“ gegeben. Sprich: Es gab eine Art Tauschhandel.

Donald Trump: Notiz in riesigen Buchstaben

Demnach habe sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Präsident Trump treffen wollen. Der US-Präsident habe ein solches Treffen an eine Bedingung geknüpft: Offenbar wollte er, dass Selenskyj Ermittlungen einleitet, die Trumps potenziellen Rivalen Joe Biden diskreditieren sollten. Sollte das zutreffen, hat sich Trump des Amtsmissbrauchs schuldig gemacht. In einem Telefonat soll Trump zudem gesagt haben: „Ich will kein Quid pro quo. Sagen Sie Selenskyj einfach, dass er das Richtige tun soll.“

In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz wollte Trump diese Aussage entkräften - und sogar zu seinen Gunsten drehen.

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Dabei las er von einem Notizblock ab, der große Aufmerksamkeit erregte. Denn seine Notizen sind deutlich sichtbar. In unglaublich riesigen Buchstaben hatte Donald Trump die Aussage Sondlands aufgeschrieben - und dabei auch noch den Namen des ukrainischen Präsidenten falsch geschrieben. Auf dem Zettel steht: „Zellinsky“.

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„Er hat Demenz“

Dafür ergoss sich massenhaft Spott über Donald Trump in den sozialen Medien - und ernsthafte Sorge über den geistigen Gesundheitszustand des Präsidenten:

  • Er hat definitiv ein neurologisches Problem
  • Was für ein Trottel er ist
  • Das ist wie eine Comedyshow, nur dass keiner lacht
  • Er hat Demenz

In Trumps Interpretation spricht das aus dem Kontext gerissene Zitat für ihn: Er habe ja eben kein „Quid pro quo“ gewollt. (pen)

 
 

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