Donald Trump sagt DIESES Wort – und sorgt für extreme Aufregung

Donald Trump hat mit einer simplen Behauptung einen Polit-Skandal ausgelöst.
Donald Trump hat mit einer simplen Behauptung einen Polit-Skandal ausgelöst.
Foto: dpa

Am Anfang war es eine Posse. Inzwischen ist der Wirbel um Donald Trump und den Hurrikan „Dorian“ zu einem echten Politikum geworden. Mit erheblichen Folgen.

Der jüngste Vorwurf: Die US-Regierung soll den Nationalen Wetterdienst unter Druck gesetzt haben - nur, damit Donald Trump nicht dumm dasteht. Das ist bei weitem noch nicht alles, wie jetzt die „New York Times“ berichten.

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Donald Trump: Behauptung hat schwerwiegende Folgen

Doch der Reihe nach. Worum geht es?

Donald Trump hatte vor einigen Tagen behauptet, der Hurrikan „Dorian“ werde auch den Bundesstaat Alabama massiv treffen - viel härter als erwartet.

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Donald Trump und der Sturm

  • Hurrikan Dorian ist der schwerste in der Geschichte der Bahamas
  • Sieben Menschen starben - mindestens
  • Donald Trump musste viel Kritik einstecken - wegen seines Verhaltens während der Krise

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Donald Trump: Menschen gerieten in Panik

Alabama? Das Wort sorgte für sehr viel Aufregung. Denn eigentlich hatte niemand damit gerechnet, dass der Hurrikan „Dorian“ Alabama überhaupt tangieren könnte. Umso größer war die Aufregung in dem Bundesstaat: Die Wetterdienste erhielt zahlreiche Anrufe von Menschen, die nach der Behauptung von Trump in Panik gerieten.

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Schnell stellte der Nationale Wetterdienst klar: Alabama wird definitiv nicht vom Hurrikan getroffen. Die Behauptung von Donald Trump war aus der Luft gegriffen - und falsch.

Donald Trump präsentiert bizarre Karte

Donald Trump versucht indes seitdem, seine Behauptung als irgendwie doch wahr zu verkaufen. Das nahm zuletzt bizarre Züge an. Am Mittwoch hatte Trump eine Karte mit der Vorhersage des Nationalen Hurrikan-Zentrums präsentiert.

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Auf ihr war offensichtlich mit einem Filzstift ein Halbkreis hinzugefügt worden, der vorher nicht vorhanden war - und den Radius von „Dorian“ kurzerhand auf Alabama erweiterte.

Handfester Skandal um Wettervorhersage

Kurz darauf hatte die Nationale Wetterbehörde NOAA eine Mitteilung veröffentlicht, in der ein Sprecher die Behauptung von Donald Trump nun plötzlich stützte. Äußerst ungewöhnlich: Entgegen den Vorschriften wurde der Sprecher nicht namentlich genannt.

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Donald Trump:

  • Geboren 1946 in New York City
  • Trumps Vater wird durch Immobiliengeschäfte zum Multimillionär
  • Trump ist jahrzehntelang vornehmlich eher als eine Art Kultfigur bekannt
  • Völlig überraschend wird Donald Trump 2017 US-Präsident

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Laut einem Bericht der New York Times soll das US-Handelsministerium, zu dem die Wetterbehörde gehört, kurz davor damit gedroht haben, mehrere Spitzenbeamte der Behörde zu entlassen, nachdem der Wetterdienst den Behauptungen Trumps widersprochen hatte.

Trump: Wurden Beamte unter Druck gesetzt?

Das wäre ein handfester Skandal. Die US-Generalinspekteurin Peggy E. Gustafson betonte, der Nationale Wetterdienst müsse die Standards wissenschaftlicher Integrität einhalten. Sie wies die betroffenen Beamten an, ihr Dokumente, die im Zusammenhang mit dem Fall stehen, zukommen zu lassen.

Das Handelsministerium bestritt seinerseits die Vorwürfe: Es habe keine Entlassungs-Drohungen gegeben. (pen)

 
 

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