Donald Trump: Proteste in den USA eskalieren völlig – der Präsident droht mit DIESER harten Maßnahme

Da die Proteste in den USA nicht aufhören, will Donald Trump drastische Maßnahmen einleiten.
Da die Proteste in den USA nicht aufhören, will Donald Trump drastische Maßnahmen einleiten.
Foto: Alex BrandonAPdpa +++ dpa-Bildfunk +++ / Ringo H.W. ChiuAPdpa +++ dpa-Bildfunk +++; Montage DER WESTEN

Der Tod von George Floyd in den USA sorgt in den letzten Tagen für krasse Proteste und Ausschreitungen. Das will Präsident Donald Trump nicht hinnehmen. Er kündigt drastische Maßnahmen an.

Weil die Proteste der Bürger der USA in Washington, New York und anderen US-Metropolen gegen Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Gewalt gegen dunkelhäutige Menschen teils eskalierten und mit Plünderungen verbunden waren, will Donald Trump durchgreifen.

Donald Trump fordert Militär an

In New York kam es in der Nacht zu Dienstag zu Plünderungen. Protestanten rebellierten und zündeten zum Teil Autos an. Grund für die Ausschreitungen ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota. Mehr dazu liest du hier <<<

In mehr als 40 Städten wurden nächtliche Ausgangsperren verhängt, um die Proteste zu stoppen. Doch die Menschen gingen trotzdem auf die Straße. Deswegen will Donald Trump hart durchgreifen.

Bei einer Ansprache im Rosengarten des Weißen Hauses kündigt er an, er wolle notfalls die Unruhen mit militärischer Gewalt stoppen.

„Wir beenden die Unruhen und die Gesetzlosigkeit, die sich in unserem Land ausgebreitet haben. Wenn eine Stadt oder ein Bundesstaat sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig sind, um das Leben und den Besitz ihrer Bürger zu schützen, dann werde ich das Militär der Vereinigten Staaten einsetzen und das Problem schnell für sie lösen.“

Donald Trump: „Organisatoren des Terrors“

Während seiner Ansprache standen hunderte Demonstranten vor dem Weißen Haus. Sicherheitskräfte drängten sie zurück – sogar mit Tränengas. Auch Militärpolizei wurde gegen Demonstranten eingesetzt. Geschäfte, Restaurants und Hotels in der Umgebung hatten ihre Schaufenster verbarrikadiert.

Auf Twitter postet Donald Trump einen Auszug seiner Rede. Die Nutzer sind wütend.

Hier einige Kommentare:

  • „Niemand lacht. Alle haben Angst zu sehen, dass Sie die ‚Rassismus-Karte‘ benutzen, um Amerika zu zerstören.“
  • „Ich habe mich noch nie so sehr geschämt, amerikanische Staatsbürgerin zu sein. Dieses Land ist zur Hölle gefahren. Donald Trump muss entfernt werden.“
  • „Sie haben jeden Schwur gebrochen, den Sie geleistet haben, Sie ekelhafter, degenerierter Frömmler.“
  • „Hören Sie nicht auf Trump, den lügenden, verlogenen Heuchler! Es ist eine Schande!“

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Donald Trump nannte die Demonstranten „die Organisatoren des Terrors“ und drohte mit „langen Gefängnisstrafen“. Auch in den Städten New York, Los Angeles, Atlanta, Philadelphia, Dallas, Oakland und Louisville kam es am Montagabend zu Protesten. Donald Trump hat daraufhin Gouverneure und Bürgermeister mehrfach aufgefordert, härter gegen Randalierer durchzugreifen.

Er warf den Oberhäuptern vor, schwach zu sein. Demokratische Gouverneure wiesen die Aussagen von Donald Trump zurück. Andrew Cuomo, Gouverneur von New York, sagte, es sei „beschämend“, dass Trump Militär gegen seine eigenen Bundesbürger einsetzen wolle. Gretchen Whitmer, Gouverneurin von Michigan, sagte, Donald Trump könne das Militär nicht ohne ihre Zustimmung einsetzen.

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Anführer der Demokraten im Repräsentantenhaus sind erschüttert. Sie haben in einer Erklärung geschrieben: „In einer Zeit, in der unser Land nach Einigung ruft, zerreißt es dieser Präsident in Stücke.“

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Das ist Donald Trump:

  • Geboren am 14. Juni 1946 in New York City in den USA
  • Wurde in 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten
  • 1971 bis 2017 war er der CEO des Konzerns Trump Organization
  • Vor allem in der Immobilienbranche machte Trump ein Milliardenvermögen
  • Er ist der erste US-Präsident ohne vorheriges politisches Amt oder militärischen Rang

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Donald Trump selbst sagt in der aktuellen Situation, dass er der „Präsident für Recht und Ordnung“ sei. Er werde dafür kämpfen, das Land und seine Bürger zu beschützen.

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Donald Trump will Antifa verbieten

Für ihn werden die Unruhen von „professionelle Anarchisten, einen gewalttätigen Mob, Brandstifter, Plünderer, die Antifa und andere“ angeführt. Er wolle sogar die Antifa verbieten. Für ihn sei es „eine totale Schande“, was derzeit in Washington passiere. Um die Ausschreitungen zu stoppen hat er bereits „abertausende schwer bewaffnete Soldaten“ angefordert.

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Auch in der Nacht zu Mittwoch soll es am 20 Uhr Ortszeit eine Ausgangssperre für alle Bürger in New York geben. (ldi/dpa)

Donald Trump scheint gerade gerne austeilen zu wollen. Erst letzte Woche sagte er den Social Media-Plattformen den Kampf an. Warum, liest du hier <<<

 
 

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