Donald Trump: Nach Desinfektionsmittel-Irrsinn – jetzt irritiert der US-Präsident DAMIT

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut zur Corona-Pandemie geäußert.
US-Präsident Donald Trump hat sich erneut zur Corona-Pandemie geäußert.
Foto: imago images / ZUMA Wire

Washington D.C.. Wenn sich US-Präsident Donald Trump zum Coronavirus äußert, schaut man als Außenstehender nicht selten stutzig.

Vor wenigen Wochen noch irritierte Donald Trump mit dem Vorschlag, Menschen Desinfektionsmittel zu injizieren, um das Coronavirus zu bekämpfen. Später behauptete er, die Formulierung sei sarkastisch gewesen. Doch bei einem Treffen mit republikanischen Kongressabgeordneten am Freitag im Weißen Haus hat sich der US-Präsident zu einer weiteren fragwürdigen Aussage hinreißen lassen.

Donald Trump erwartet Corona-Ende ohne Impfstoff

Während des Treffens, das vollständig auf dem offizellen YouTube-Kanals des Weißen Hauses zu sehen ist, wurde Trump von einem Reporter gefragt, wie wichtig ein Impfstoff für die Bekämpfung der Corona-Pandemie sei.

Die Antwort des US-Präsidenten verblüfft: „Ich stehe zu Impfstoffen wie zu Tests. Es wird ohne einen Impfstoff verschwinden. Es wird weggehen und wir werden es hoffentlich nicht wiedersehen.“

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Das ist Donald Trump:

  • Geboren am 14. Juni 1946 in New York City in den USA
  • Wurde in 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten
  • 1971 bis 2017 war er der CEO des Konzerns Trump Organization
  • Vor allem in der Immobilienbranche machte Trump ein Milliardenvermögen
  • Er ist der erste US-Präsident ohne vorheriges politisches Amt oder militärischen Rang

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Ein Corona-Ende ohne Impfstoff? Donald Trump hatte bereits zu Beginn der Pandemie davon gesprochen, dass das Virus mit den steigenden Frühlingstemperaturen von alleine verschwinden würde – was sich bekanntlich nicht bewahrheiten sollte. Ebenfalls irritierend: Im Weißen Haus gilt jetzt Maskenpflicht für alle Regierungsmitarbeiter - außer Präsident Donald Trump und Vize Mike Pence. Darüber berichtete unter anderem die „Washington Post“.

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Die USA sind das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Die Johns Hopkins Universität meldet von dort mehr als 1,3 Millionen Infektionen und über 79.000 Todesfälle (Stand 11. Mai). (at)

 
 

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