Donald Trump: Mitarbeiter denken über Kindersicherung für Präsidenten nach

Donald Trump sollte eine Art „Kindersicherung“ bekommen.
Donald Trump sollte eine Art „Kindersicherung“ bekommen.
Foto: imago images / MediaPunch

Die Tweets von Donald Trump haben es oft in sich. Mal schießt der US-Präsident gegen die eigenen Mitarbeiter, mal gegen andere Staatschefs, mal gegen Banken oder Unternehmen.

Das wurde den Kollegen im Weißen Haus offenbar zu heiß. Wie die „New York Times“ berichtet, wünschten sie sich eine Art Sperre für die Tweets von Donald Trump.

Eine US-Journalistin bezeichnete die kürzlich bei Twitter als „Kindersicherung“.

Donald Trump: „Kindersicherung“ für den US-Präsidenten

„Die Menschen, die am engsten mit der mächtigsten Person des Landes zusammenarbeiten, finden, dass sein Gehirn eine Kindersicherung braucht“, twitterte die Journalistin Lauren Duca.

Grund für den Tweet war eine Untersuchung des Twitter-Feeds des US-Präsidenten der „New York Times“. In dem Artikel heißt es, dass einige Mitarbeiter des Weißen Hauses den Kurznachrichtendienst schon kurz nach dem Amtsantritt Donald Trumps darum gebeten haben, seine Tweets erst mit einer Verzögerung von 15 Minuten zu veröffentlichen.

Trump soll Sitzungen wegen Twitter verschieben

Diese Sperre kam offenbar nicht. Der US-Präsident setzte seit 2016 über 11.390 Tweets ab.

Für seine Twitter-Obsession soll der Präsident laut der „New York Times“ sogar wichtige Sitzungen verschoben haben. Oft habe er dann viele Mitarbeiter um sich versammelt, um die Worte der geplanten Twitter-Botschaft gemeinsam zu perfektionieren.

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Das ist Donald Trump:

  • Geboren am 14. Juni 1946 in New York City in den USA
  • Wurde in 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten
  • 1971 bis 2017 war er der CEO des Konzerns Trump Organization
  • Vor allem in der Immobilienbranche machte Trump ein Milliardenvermögen
  • Er ist der erste US-Präsident ohne vorheriges politisches Amt oder militärischen Rang

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Donald Trumps Lieblingsthema bei Twitter überrascht

Laut der „New York Times“ widmen sich etwa 2000 der 11.000 Twitter-Posts Trumps einem ganz speziellen Thema: Selbstlob von und für den Präsidenten.

Twitter-Nutzer reagieren gemischt auf Trumps „Kindersicherung“

Auf den Tweet der US-Journalistin Duca reagierten die Twitter-Nutzer mit gemischten Gefühlen.

  • Veröffentlicht seine Posts doch erst mit einem Jahr Verspätung, dann müssen wir das nicht mehr lesen (Jaffe_Johnson)
  • Also immer, wenn seine Tweets den Finanzmarkt beeinflussen (und das tun sie oft), dann wissen alle Milliardäre in seinem Umkreis 15 Minuten vor allen anderen Bescheid? Als wenn das nicht schiefgehen würde... (Matthewfdesmond)
  • Sie müssten mindestens zehn Leute einstellen, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als seine Tweets zu überwachen. Selbst für sie klingt das nach einer unmöglichen Aufgabe, gemessen an den ganzen Tweets, die er raushaut (TurtleTidy)

(vh)

 
 

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