Donald Trump verwirrt mit irrer Prophezeiung: „Dieses Datum ist sehr wichtig"

April-Wetter kann fies sein. Aber immerhin ist dann das Coronavirus verschwunden - behauptet US-Präsident Donald Trump.
April-Wetter kann fies sein. Aber immerhin ist dann das Coronavirus verschwunden - behauptet US-Präsident Donald Trump.
Foto: dpa

Die Prophezeiung klingt so kryptisch, sie könnte glatt von Nostradamus stammen.

Anders als der spätmittelalterliche Arzt und Astrologe sagte Donald Trump allerdings nicht das Ende der Welt voraus. Im Gegenteil. Er ist sich ziemlich sicher: Im April ist der Spuk mit dem Coronavirus vorbei.

Donald Trump: „Das ist eine große Sache“

In einem Interview mit dem Radiosender WTAM sagte der US-Präsident: „Das Datum im April ist sehr wichtig, das ist eine große Sache. Für den Fall, als falls Hitze wirklich tötet, wenn es dann also anfängt, heiß zu werden - und der Virus reagiert sehr empfindlich auf Hitze - dann stirbt er.“

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Die für Epidemien zuständige Behörde CDC des US-Gesundheitsministeriums allerdings widersprach der Behauptung von Donald Trump, dass das Coronavirus im April von alleine verschwinde.

Coronavirus: Verschwindet es im April?

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor verfrühten Prognosen über ein Ende der Coronavirus-Epidemie. Es sei „viel zu früh“, um erkennen zu können, wann die Ausbreitung des Coronavirus Covid-19 ihren Höhepunkt erreicht habe, so WHO-Experte Michael Ryan.

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Das ist Donald Trump:

  • Geboren am 14. Juni 1946 in New York City in den USA
  • Wurde in 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten
  • 1971 bis 2017 war er der CEO des Konzerns Trump Organization
  • Vor allem in der Immobilienbranche machte Trump ein Milliardenvermögen
  • Er ist der erste US-Präsident ohne vorheriges politisches Amt oder militärischen Rang

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Zuletzt war ein Rückgang der Neuerkrankungen innerhalb der vergangenen Wochen in China vermeldet worden. Das hatte für Hoffnung gesorgt.

Ausbruch „in jede Richtung“

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus insistierte jedoch: Man müsse die Stagnation der Fälle „mit äußerster Vorsicht interpretieren“. Der Ausbruch könne sich „in jede Richtung entwickeln“, fügte er hinzu.

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Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Erkrankungen im Dezember in der zentralchinesischen Provinz Hubei ist die Zahl der Todesopfer in China auf mehr als 1100 gestiegen. Über 44.600 Menschen infizierten sich mit dem Virus. Außerhalb Chinas gibt es mehr als 400 Infektionsfälle in rund 25 Ländern.

In Deutschland sind 16 Infektionen bekannt. (pen)

 
 

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