Donald Trump droht Gefängnis: Ist DAS der wahre Grund, warum er nicht aufgeben will?

US-Wahl: Das ist die Familie Trump

US-Präsident Donald Trump hat eine große Familie. Wir stellen die wichtigsten Familienmitglieder vor.

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Donald Trump will sein Amt als US-Präsident nicht aufgeben. Er will nicht anerkennen, dass er die US-Wahl 2020 laut US-Medien verloren hat. Der amtierende Präsident ruft sich als Sieger aus und fordert einen Stopp der Auszählung.

Was steckt hinter diesem Angriff auf die Demokratie, den manche als versuchten Staatsstreich bezeichnen? Möglicherweise hat Donald Trump Angst davor, was ihm nach seiner Präsidentschaft drohen könnte.

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Donald Trump: Bei Wahlniederlage könnte es juristisch knüppeldick für ihn kommen

Tatsächlich droht dem 74-Jährigen eine regelrechte Prozesslawine, sollte er die Wahl verlieren und das Weiße Haus verlassen müssen. Im schlimmsten Fall sogar das Gefängnis.

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Zwar gibt es in den USA keine Immunität für Präsidenten, aber es ist gängige Praxis, dass das Staatsoberhaupt strafrechtlich nicht verfolgt werden kann. Es würde dementsprechende interne Richtlinien geben, erklärte Joshua Dressler, Rechtsprofessor an der Ohio State Universität, der Wochenzeitung DIE ZEIT bereits 2018.

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Der Professor sagte: „Nach dieser Lesart könnte Trump erst dann angeklagt werden, wenn er aus dem Amt scheidet, entweder weil seine Amtszeit endet oder weil es zum Amtsenthebungsverfahren kommt“. Auch Diane Marie Amann von der University of Georgia erläuterte der Zeitung, dass es zwar keine formelle Regelung gibt, aber die Hürden einer Strafverfolgung gegen einen Amtsinhaber sehr hoch seien.

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„Die Wahrscheinlichkeit, dass Donald Trump nach Verlassen des Weißen Hauses juristisch belangt würde, ist sehr hoch“

In einem Interview mit t-online.de sagte der bekannte amerikanische Historiker Timothy Snyder, dass Trump einen Absturz bei einer Wahlniederlage fürchtet: „Trump möchte irgendwann friedlich im Bett sterben. Vor allem aber möchte er nicht im Gefängnis landen. Und auf keinen Fall ein armer Mann werden. Wenn er aber die Wahl verliert, ist es sehr wahrscheinlich, dass mindestens einer dieser Fälle eintritt. Denn Trump schuldet der Deutschen Bank mehr als 400.000.000 Dollar, die er aber nicht hat. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass er nach dem Verlassen des Weißen Hauses juristisch belangt würde, sehr hoch.“

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Mehr über Donald Trump:

  • Geboren am 14. Juni 1946 in New York City
  • Der Immobilien-Unternehmer ist seit 2017 der 45. Präsident der USA
  • Er setzte sich bei der Wahl gegen Hillary Clinton durch
  • Trump hat fünf Kinder: Donald Jr., Ivanka, Eric, Tiffany und Barron.

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Auch der Leiter des ZDF-Studios in Washington, Elmar Theveßen, hält eine Prozesslawine für realistisch, welche die politischen Karrieren der Trump-Kinder im Keim ersticken könnte. Im Interview mit dieser Redaktion sagte Theveßen: „Familienmitglieder müssten damit rechnen, dass sie Prozesse auszufechten haben, weil sie beteiligt waren an einer Geschäftspolitik, die möglicherweise illegal ist. Ivanka Trump beispielsweise hat mehrere Hunderttausend Dollar als Beraterin für die Unternehmen von Donald Trump erhalten, obwohl sie gleichzeitig eine Managerin des Konzerns ist. Das ist nach amerikanischen Recht illegal.“

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Auch Politikwissenschaft-Professorin Christina Lemke, Expertin für die USA, glaubt an düstere Zeiten für Trump. In der Sendung Hart aber fair sagte sie am Montag: „In dem Moment, in dem er nicht mehr Präsident ist, ist klar, dass diese Gerichtsverfahren laufen und er dann auch vor Gericht aussagen muss.“ Vorher zählte sie auf, was Trump alles vorgeworfen wird - von Steuerhinterziehung, Verleumdungen bis Vergewaltigung.

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Diese Vorwürfe gegen Donald Trump stehen im Raum:

  • Steuerhinterziehung: Die New York Times deckte auf, dass Donald Trump jahrelang fast keine Steuern zahlte. Er habe 2016 und 2017 jeweils nur 750 Dollar Einkommenssteuer auf Bundesebene gezahlt.
  • Riesiger Schuldenberg: Die New York Times will außerdem recherchiert haben, dass Donald Trump 421 Millionen Dollar Schulden habe und ihm die Zahlungsunfähigkeit droht, weil er Kredite nicht zurückzahlen könne. Indirekt bestätigte das Trump in einem TV-Interview und bezeichnete die Summe als "Peanuts" im Vergleich zu seinem gesamten Vermögen.
  • Betrug: Die Staatsanwaltschaft Manhattan in New York untersucht mehrere schwerwiegende Vorwürfe gegen Trump, unter anderem Steuerbetrug, Versicherungsbetrug sowie Fälschung von Geschäftsunterlagen, berichtet das New York Magazin.
  • Vergewaltigung: Die Autorin E. Jean Carroll (76) wirft Trump vor, dass er sie vor 20 Jahren vergewaltigt habe. Des weiteren gibt es mehrere Vorwürfe wegen sexueller Belästigungen gegen Trump.
  • Behinderung der Justiz: Robert Mueller, der wegen möglicher russischer Manipulationen bei der US-Wahl 2016 ermittelte, wirft Donald Trump Behinderung der Justiz vor.
  • Schweigegeld: Ungeklärt ist auch noch, ob die Porno-Darstellerin Stormy Daniels im Wahlkampf 2016 Schweigegeld von Trump erhalten hat. Sein ehemaliger Anwalt Michael Cohen, der wegen illegaler Wahlkampffinanzierung verurteilt wurde, behauptet das.

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Donald Trump im Gefängnis: Im Netz kursieren schon fiese Collagen

Einige Trump-Kritiker sehen ihn und seine Familie bereits auf dem Weg ins Gefängnis:

Im Netz kursieren mehrere Photoshop-Collagen:

Natürlich ist da auch viel Häme und Vorfreude dabei:

 
 

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