Deutscher Dschihadist in Kenia gesucht

Nairobi..  Die kenianische Polizei hat im Kampf gegen islamistische Extremisten einen großen Sucheinsatz gestartet, um einen mutmaßlichen deutschen Terroristen zu fassen. Die Behörden haben für die Ergreifung des Mannes ein Kopfgeld von zehn Millionen kenianischen Schilling (90 000 Euro) ausgelobt. Nach Angaben der Sicherheitskräfte wurde Andy Müller, der sich der somalischen Terrormiliz Al-Shabaab angeschlossen haben soll, bei einer Militäroperation am Mittwoch verletzt. Er sei nun der Flucht.

Kenianische Soldaten hatten bei einem Angriff auf ein Lager der Al-Shabaab auf der Insel Lamu im Nordosten Kenias am Sonntag elf mutmaßliche Kämpfer der sunnitischen Islamisten getötet. Bei dem Einsatz sei Müller, der den Kampfnamen Abu Nusaibah trage, verletzt worden, teilten die Sicherheitskräfte mit. Er sei bewaffnet und gefährlich. Den Angaben zufolge soll sich der aus Nordrhein-Westfalen stammende Mann nunmehr möglicherweise im nahen Boni-Wald verstecken. Dieser sei vom Militär umstellt.

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