Deutsche Muslime und Reformkatholiken fordern einen weltoffenen Papst

Vor dem Konklave am (heutigen) Dienstag in Rom haben sich der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und die Bewegung "Wir sind Kirche" für einen weltoffenen Papst ausgesprochen.

Osnabrück (dapd). Vor dem Konklave am (heutigen) Dienstag in Rom haben sich der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) und die Bewegung "Wir sind Kirche" für einen weltoffenen Papst ausgesprochen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der ZMD-Vorsitzende Ayman Mazyek, er wünsche sich einen weltoffenen Papst, der sich für Spiritualität und die Erneuerung des Glaubens an Gott einsetze. "Das wäre eine Stütze für alle Gläubigen auf der Welt, für die Katholiken alle Male."

Christian Weisner, Sprecher von "Wir sind Kirche", mahnte vom künftigen Papst dringende Reformen an, um die Menschen wieder für Gott zu begeistern. Die katholische Kirche müsse wieder eine Stimme für Gerechtigkeit, gegen Armut und Ausbeutung werden. Dazu seien neue Wege nötig. Er forderte, der neue Papst dürfe weder dem Opus Dei nahe stehen noch der Laien-Bewegung "Comunione e Liberazione".

dapd

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