Dauerhaft weniger Polizei in den Fußball-Stadien

Düsseldorf.  NRW wird bei Fußballspielen der oberen drei Ligen dauerhaft weniger Polizisten einsetzen. Der mit Beginn der Bundesliga-Saison gestartete Pilotversuch hat sich aus Sicht von Innenminister Ralf Jäger (SPD) als Erfolg erwiesen. Reduzierter Polizeieinsatz bei Begegnungen, die nicht als Risiko-Spiele eingestuft sind, soll künftig „der normale Zustand“ rund um die Stadien werden, wie die WR erfuhr. Die Testphase läuft am Wochenende ab.

Details seiner bisherigen Bilanz will Jäger heute in Düsseldorf vorstellen. Ersten Ergebnissen zufolge wurden von der Polizei zu 25 von insgesamt 56 Begegnungen an Rhein und Ruhr durchschnittlich 20 Prozent weniger Polizeibeamte geschickt. In einem Fall kam die Polizei sogar mit nur etwas mehr als der Hälfte des in der Vergangenheit eingesetzten Personals aus.

Die Fans hätten jetzt die Chance zu zeigen, dass sie verantwortungsvoll mit der neuen Lage umgehen, so Jäger. Als weiteren Grund nannte er die „deutlich verbesserte“ Zusammenarbeit mit dem DFB, der DFL sowie den Vereinen. Es werde mehr in die Fanarbeit investiert. Außerdem gebe es im Vorfeld der Spiele eine „immer besser werdende Kommunikation“ zwischen Polizei, Vereinverantwortlichen und Fans.

 
 

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