CSU-Landesgruppenchefin will gegen „Ehe für alle“ stimmen

Ehe vs. "eingetragene Lebenspartnerschaft" - Das sind die Unterschiede

Die "Ehe für alle" ist aktuell ein großes Thema. Schwule und lesbische Paare dürfen bereits heiraten. Aber sie haben nicht in allen Punkten die gleichen rechte wie heterosexuelle Paare. Die wichtigsten Unterschiede.

Die "Ehe für alle" ist aktuell ein großes Thema. Schwule und lesbische Paare dürfen bereits heiraten. Aber sie haben nicht in allen Punkten die gleichen rechte wie heterosexuelle Paare. Die wichtigsten Unterschiede.

Beschreibung anzeigen
Die Ehe stehe unter besonderem Schutz, sagt sie. Deshalb will CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt am Freitag mit Nein stimmen.

Berlin.  CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt wird nach eigenen Angaben im Bundestag gegen die „Ehe für alle“ stimmen. „Die Ehe von Frau und Mann steht unter dem besonderen Schutz des Staates. Nur aus dieser Verbindung können auf natürlichem Wege Kinder entstehen. Das kann man nicht relativieren“, sagte sie unserer Redaktion.

Von ihrem SPD-Koalitionspartner ist sie enttäuscht: „Die taktischen Spielchen mit Grünen und Linken belegen doch nur eins: Allen Lippenbekenntnissen zum Trotz wird die SPD, wenn es reicht, auf Bundesebene ein rot-rot-grünes Bündnis eingehen.“

Der CDU-Rechtspolitiker Patrick Sensburg hält das Gesetz für „verfassungswidrig“ . Nach seiner Ansicht setzt eine Öffnung der Ehe eine Änderung des Grundgesetzes voraus. Sensburg sagte dieser Redaktion: „Es bleibt abzuwarten, ob der Bundespräsident es überhaupt unterzeichnet oder ob eine Verfassungsklage aussichtsreich ist. Für die ‚Ehe für alle‘ müsste nach meiner Ansicht nämlich zuvor das Grundgesetz geändert werden.“ (fmg)

 
 

EURE FAVORITEN