Co-Pilot hatte Psycho-Test bestanden

Hagen/Haltern.  Die Lufthansa wird den Angehörigen der Opfer des Airbus-Absturzes „so lange helfen, wie Hilfe benötigt wird“. Das hat Konzernchef Carsten Spohr gestern bei einem Besuch an der Absturzstelle im französischen Le Vernet versprochen. Vorab hatte das Unternehmen den Familien der Opfer bis zu 50 000 Euro als Soforthilfe gezahlt.

„Wir erfahren jeden Tag mehr über die Ursachen“, sagte Spohr in Le Vernet. Jetzt steht auch fest, dass sich der Co-Pilot, der den Jet bewusst in den Berg geflogen haben soll, 2009 im Anschluss an eine Ausbildungs-Pause im Auftrag der Airline einer eingehenden Überprüfung seiner geistigen Gesundheit unterziehen musste, schreibt „Spiegel Online“. Er habe bestanden.

Haltern gedachte gestern der 16 Schüler und Schülerinnen und der zwei Lehrerinnen, die bei dem Absturz vor einer Woche ums Leben gekommen waren. Zu einem öffentlichen Gedenkgottesdienst kamen zahlreiche Trauernde zusammen.

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