CDU-Hammer! Jetzt will ausgerechnet ER Partei-Chef werden – warum Angela Merkel das nicht gefallen dürfte

Überrschaung in der CDU: Norbert Röttgen (r.), hier neben Außenminister Heiko Maas (SPD) kandidiert für den Posten als Parteichef.
Überrschaung in der CDU: Norbert Röttgen (r.), hier neben Außenminister Heiko Maas (SPD) kandidiert für den Posten als Parteichef.
Foto: imago images / Christian Spicker

Überraschung bei der CDU am Dienstag! Nach dem angekündigten Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer als Parteivorsitzende hat nun der vierte Kandidat sein Interesse an ihrer Nachfolge bekundet.

Dabei handelt es sich um Norbert Röttgen (54). Das bestätigte der frühere Bundesumweltminister und heutige Außenpolitiker der CDU gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa). Seine Kandidatur dürfte Angela Merkel nicht wirklich schmecken.

CDU-Paukenschlag: Norbert Röttgen will Parteichef werden

Schließlich war es die Kanzlerin, die Norbert Röttgen einst aus dem Kabinett geworfen hat. Jetzt hat der 54-Jährige nach Informationen der „Rheinischen Post“ seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz in einem Schreiben an die scheidende Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer angekündigt.

Am Dienstag um 11 Uhr will Röttgen eine Pressekonferenz in Berlin geben. AKK will sich in den nächsten Tagen intensiv mit ihrer Nachfolge beschäftigen. Dazu sind Gespräche mit Friedrich Merz, Armin Laschet und Jens Spahn geplant. Mit Norbert Röttgen kommt nun der vierte Bewerber aus Nordrhein-Westfalen dazu.

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„Die Lage ist ernst“

Nach Angaben der „Rheinischen Post“ schrieb Röttgen an Kramp-Karrenbauer, er sei der festen Überzeugung, dass es um weit mehr gehe als den Parteivorsitz und schon gar nicht um die Interessen Einzelner.

„Die Lage ist so ernst, dass es um die Zukunft der CDU geht und darum, was sie für die Stabilität Deutschlands bedeutet“, erklärte Röttgen demnach.

Teamlösung in Gefahr?

Noch ist unklar, welche Auswirkungen Röttgens Kandidatur in der Union haben wird. Sie könnte allerdings den Plan durchkreuzen, eine Kampfkandidatur zu vermeiden. Zuletzt hatten sich Laschet, Spahn und auch CSU-Chef Markus Söder für eine Teamlösung stark gemacht.

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Das ließe sich so deuten, dass die Favoriten untereinander klären sollten, wer für die Rolle als Parteivorsitzender und wer womöglich als Kanzlerkandidat ins Rennen geht.

Darum wurde Röttgen von Merkel degradiert

Röttgen war von Oktober 2009 bis Mai 2012 Bundesumweltminister. 2010 setzte er sich in NRW im Ringen um den CDU-Landesvorsitz in einer Mitgliederbefragung gegen Laschet durch. Dann trat er als CDU-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2012 an und verlor gegen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft von der SPD.

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Daraufhin warf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ihn aus dem Bundeskabinett, weil er sich weigerte, als Oppositionschef ins Land zu wechseln. (ak mit dpa)

 
 

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