Bundesanwaltschaft weist 1000 Strafanzeigen gegen Merkel ab

Dieser Demonstrant in Bitterfeld zeigt der Kanzlerin die Rote Karte.
Dieser Demonstrant in Bitterfeld zeigt der Kanzlerin die Rote Karte.
Foto: HANNIBAL HANSCHKE / REUTERS
Die Kanzlerin wird von Gegnern ihrer Flüchtlingspolitik ausgebuht, angefeindet und angezeigt – vor allem von Anhängern einer Partei.

Berlin.  Bei der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe sind nach einem Zeitungsbericht seit Beginn des Flüchtlingszuzugs im Jahr 2015 mehr als 1000 Strafanzeigen gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wegen Hochverrats eingegangen.

„Die Strafanzeigen gegen die Bundeskanzlerin haben sich alle als haltlos erwiesen“, sagte die Sprecherin der Behörde, Frauke Köhler, dem „Mannheimer Morgen“. Ein größerer Teil der Anzeigen stammt dem Bericht zufolge aus dem Kreis von AfD-Anhängern.

Feindseliger Empfang für Angela Merkel
Feindseliger Empfang für Angela Merkel

Die Bundesanwaltschaft ist für Staatsschutzstrafsachen zuständig, die die innere und äußere Sicherheit Deutschlands berühren. Die Behörde muss alle Strafanzeigen prüfen. (dpa)

 
 

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