Bochumer Grünen-Mitbegründer wirft Cohn-Bendit Lüge vor

Bochum..  Die Missbrauchsvorwürfe gegen einen ehemaligen Grünen-Politiker in Nordrhein-Westfalen, der in den 80er-Jahren eine alternative Lebensgemeinschaft in Moers leitete und Sex mit Minderjährigen gehabt haben soll, ziehen immer weitere Kreise. Ein einstiger Mitbegründer der Partei, der Bochumer Eckhard Stratmann-Mertens, beschuldigt nun den bekannten Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit offen der Lüge.

„Ich glaube ihm kein Wort“

„Ich glaube Cohn-Bendit kein Wort, wenn er seine Äußerungen zum Sex mit Kindern heute als Provokation, als reine Theorie hinstellt“, sagte Stratmann-Mertens der „Welt“. Cohn-Bendit, der heute für die Grünen im Europäischen Parlament sitzt, hatte in den 70er-Jahren in einem halb fiktiven Buch mit dem Titel „Der große Basar“ über seine Zeit als Erzieher berichtet, es sei passiert, dass Kinder seine Hose geöffnet und ihn gestreichelt hätten. Dies bezeichnet Cohn-Bendit heute als „Provokation“. Er habe niemals ein Kind unsittlich berührt.

Bei den Grünen stand Cohn-Bendit mit pädophilen Äußerungen nicht allein. In den Anfangsjahren der Partei warb die grüne Bundesarbeitsgemeinschaft „Schwule, Päderasten und Transsexuelle“ offen dafür, Sex mit Kindern zu legalisieren. Cohn-Bendit behauptete jüngst sogar in einem Interview: „Das war bei den Grünen Mainstream.“

Zu dem angeblichen Fall in Moers sagt Stratmann-Mertens, der in den 80er-Jahren für die Grünen im Bundestag saß, später die Partei aber verließ, er habe von der Emmaus-Kommune gewusst: „Von sexuellen Übergriffen habe ich aber nie etwas gehört.“

 
 

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