Fahrverbote auch für Benzin-Fahrzeuge? SPD-Politiker fordert „Ende des Benziners“

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.
Foto: dpa

Die Diesel-Fahrverbote sorgen seit Monaten für Proteste in ganz Deutschland. Mehrere Verwaltungsgerichte haben geurteilt, dass in besonders feinstaubbelasteten Regionen keine Diesel mehr gefahren werden dürfen.

SPD-Politiker Karl Lauterbach sieht die Fahrverbote damit aber noch nicht am Ende. Er fordert: „Langfristig muss auch das Ende des Benziners kommen“.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert Benziner-Fahrverbote

„Er setzt mehr gefährlichen Feinstaub frei als ein Diesel und verursacht mehr Klimawandel. Der Umstieg von Diesel auf Benziner hilft daher weder Mensch noch Umwelt“, schreibt der Bundestags-Abgeordnete auf Twitter.

Seine Forderung: „Wir brauchen Kohleausstieg und E-Autos“.

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Bereits vor einigen Monaten hatte Karl Lauterbach die deutschen Autofahrer davor gewarnt, wegen der Fahrverbote nun von Diesel auf Benziner umzusteigen.

Die wenigsten benzinbetriebenen Autos verfügen bereits über Feinstaubfilter. Dieser wird nach Ansicht des SPD-Gesundheitsexperte künftig Pflicht werden – was ein Problem für die Fahrer von Benzinern ohne einen entsprechenden Filter bedeuten würde.

Diesel-Fahrverbote erst der Anfang?

Die seit 2016 diskutierten Diesel-Fahrverbote wurden in den vergangenen Monaten von mehreren Gerichten beschlossen. Grundsatz ist das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, das derartige Fahrverbote bei einer Überschreitung des Feinstaub-Emissions-Grenzwertes (40 Mikrogramm pro Kubikmeter) von für zulässig erklärte.

Hamburg war die erste deutsche Stadt, in der ein Verbot der Befahrung einiger Straßen mit Diesel-Fahrzeugen durchgesetzt wurde. Zudem wurden die Automobil-Hersteller aufgefordert, für eine Senkung des Schadstoffausstoßes ihrer Fahrzeuge zu sorgen.

 
 

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