Auch Minister blieben auf der Strecke

Düsseldorf.. Die NRW-CDU muss im neuen Landtag mit weniger prominenten Gesichtern auskommen. Weil sie alle ihr zustehenden 67 Mandate direkt gewann, „zog“ die Landesliste nicht.

Landtagspräsidentin Regina van Dinther, Ruhrgebiets-Chef Oliver Wittke, Urgestein Lothar Hegemann sowie die Ministerinnen Roswitha Müller-Piepenkötter und Barbara Sommer sind künftig nicht mehr im Parlament vertreten. Ihre Wahlkreise direkt gewannen hingegen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Generalsekretär Andreas Krautscheid sowie die Minister Armin Laschet, Lutz Lienenkämper, Karl-Josef Laumann und Eckhard Uhlenberg. „CDU-Exoten“ im ansonsten wieder roten Ruhrgebiet sind Wahlkreis-Sieger Manfred Kuhmichel (Essen) und Franz Josef Hovenjürgen (Recklinghausen).

SPD-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft gewann ihr Mülheimer Direktmandat erwartungsgemäß, wie überhaupt die Sozialdemokraten bis auf den Innenexperten Karsten Rudolph kaum einen profilierten Landtagsabgeordneten verloren haben. Dank ihres starken Ergebnisses zogen bei den Grünen die Listen-Kandidaten bis Rang 23 ins Abgeordnetenhaus ein.

Erstmals werden auch türkischstämmige Politiker im Düsseldorfer Parlament sitzen: Serdar Yüksel (SPD/Bochum-Herne), Ibrahim Yetim (SPD/Wesel), Arif Ünal (Grüne/Köln), Özlev Alev Demirel (Linke/Köln) und Hamide Akbayir (Linke/Köln).

 
 

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