Armin Laschet: DIESE Spitze gegen die CSU hat kaum jemand bemerkt

Armin Laschet durfte das Grußwort auf dem Politischen Aschermittwoch der CSU sprechen.
Armin Laschet durfte das Grußwort auf dem Politischen Aschermittwoch der CSU sprechen.
Foto: CSU

Der Aschermittwoch ist bekanntlich das Ende der Karnevalssaison. Der deftige verbale Schlagabtausch der Politiker an diesem Tag hat als „politischer Aschermittwoch“ inzwischen feste Tradition.

SPD, CSU, AfD, Grüne und FDP – alle veranstalten auch im Jahr 2021 ihren politischen Aschermittwoch. Aufgrund der Corona-Situation natürlich anders als in den vergangenen Jahren. Bei der CSU sprach Armin Laschet vor der Rede von Markus Söder zunächst ein Grußwort. Dabei gab es einen Seitenhieb an die Schwesterpartei, den vermutlich kaum jemand mitbekommen hat.

Armin Laschet sorgt für Novum auf politischem Mittwoch der CSU

Erstmals sprach mit Armin Laschet auch ein CDU-Politiker bei dem politischen Aschermittwoch der CSU. Laschet wagte zuerst in bayerischem Ambiente eingeschmückt eine kleine Zeitreise in die Ära von Franz Josef Strauß, für den er selbst Wahlkampf in Aachen gemacht habe.

„Als CDU-Vorsitzender in Passau, das ist nur möglich, weil die CDU und die CSU so eng beieinander sind.“ Auch Söder sei es zu verdanken, dass die CSU aktuell in Umfragen punkten könne. Alle Parteien hätten das Ziel, den nächsten Kanzler aus Reihen der Union zu verhindern. In der Debatte um Einfamilienhäuser zeige sich, wie stark sich die Partei von Grünen und Linken unterscheide.

+++ Olaf Scholz (SPD): Aschermittwochs-Rede verpufft – harmlos wie eine Fliege +++

Er könne jetzt schon erahnen, was es für eine großartige Rede werde von Söder. Ihm gelinge es „trotz all der Probleme immer Optimismus und Zuversicht“ auszustrahlen. „Deutschland ohne Bayern, Deutschland ohne die CSU, das ist etwas, das ich mir nicht vorstellen mag.“

Diese CSU-Spitze von Armin Laschet hat kaum jemand gehört

Eine Spitze kann sich Laschet in Richtung der CSU allerdings nicht verkneifen. Seine Rede ist da bereits vorbei, die meisten Ohren sind wohl schon wieder auf Durchzug geschaltet. Auf eine Zuschauerfrage, warum die Bierflaschen auf seinem Tisch noch zu seien, antwortete Laschet: „Ich musste mich so konzentrieren. Ich hab gedacht jeder Tropfen Alkohol verhindert jetzt, dass du eine gute Botschaft an die CSU sendest. Aber eins kann ich garantieren: Sobald die Kameras aus sind, werden die Flaschen geöffnet.“

------------------

Mehr zur CDU und CSU:

Bundestagswahl: Umfrage-Schreck für die CDU! Säuft Laschet jetzt schon ab?

Bundestagswahl: CDU-Landes-Chef hat schon jetzt keinen Bock auf Schwarz-Grün – „Werde gegen diese Ideologie kämpfen“

CSU: Mitten im Lockdown! Verband will DAS durchziehen – „Handfester Skandal“

Maischberger (ARD): Urlaub an Ostern können wir uns abschminken – CDU-Ministerpräsident bleibt hart

------------------

Mit ein bisschen Interpretation könnte man diese Aussage auch so deuten: Nach einem Bier hätte sich Laschet vielleicht nicht zurückhalten können, nur Positives über die CSU zu sagen. Schließlich fahren er und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder gerade in der Corona-Politik sehr unterschiedliche Kurse. Und die Biere sind dann möglicherweise nötig, um überhaupt am Ball bleiben zu können. (dav)

 
 

EURE FAVORITEN