Anne Will: Als sie von dieser Nachricht hört, bekennt die Moderatorin offen Flagge

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Momentan ist ARD-Moderatorin Anne Will im Herbsturlaub. Ihre Talkshow pausiert bis Anfang November.

Trotzdem ist Anne Will nicht abgetaucht. Über Twitter reagiert sie auf eine Nachricht und bekennt eindeutig Position.

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Anne Will twittert: „Geht doch"

Es ist eine Meldung, auf die viele katholische Christinnen und Christen gewartet haben. Auch Anne Will freut sich offen über die neue Forderung von Papst Franziskus.

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Mehr über Anne Will:

  • Die 54-Jährige moderiert seit 2007 ihre eigene Polit-Talkshow im Ersten.
  • Davor präsentierte sie seit 2001 die Nachrichtensendung Tagesthemen.
  • Will wuchs im rheinländischen Hürth auf und studierte in Köln und Berlin Geschichte, Politikwissenschaft und Anglistik.
  • Bereits im Studium sammelte sie erste journalistische Erfahrungen und machte danach ein Volontariat im Sender Freies Berlin.
  • Als erste Moderatorin überhaupt präsentierte sie 1999 die Sportschau.

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„Geht doch", postet Will auf ihrem Twitter-Kanal und dazu ein Regenbogen-Symbol sowie einen Artikel der Süddeutschen Zeitung, in dem es darum geht, dass Papst Franziskus gleichgeschlechtliche Paare rechtlich besser absichern möchte. Will selbst ging im Jahr 2016 eine eingetragene Lebenspartnerschaft mit Professorin Miriam Meckel ein, im Jahr 2019 trennten sie sich. Der Regenbogen steht somit in ihrem Tweet für die Regenbogenfahne, die seit 1970er-Jahre ein Symbol der LGBT-Bewegung ist. Ein klares Bekenntnis!

Anne Will freut sich: DAS will Papst Franziskus ändern

Papst Franziskus hat sich als erstes Oberhaupt der katholischen Kirche für den Schutz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften ausgesprochen. Homosexuelle seien „Kinder Gottes, sie haben das Recht auf eine Familie“, sagte der Pontifex in dem bei einem Filmfestival in Rom am Mittwoch erstmals gezeigten Dokumentarfilm „Francesco“. „Wir müssen ein Gesetz für zivile Partnerschaften schaffen. Sie haben das Recht, rechtlich abgesichert zu sein“.

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Mit seinem Plädoyer für die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften geht der Papst auf Distanz zur bisherigen Haltung der katholischen Kirche. Die Glaubenskongregation hatte sich in einem 2003 veröffentlichten Dokument gegen die rechtliche Anerkennung homosexueller Paare ausgesprochen. Ein solcher Schritt würde die „Institution der Ehe“ abwerten, befand das von Kardinal Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., geleitete Gremium damals.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) wertete die Äußerungen des Papstes als „wichtiges Signal für die innerkirchliche Diskussion“. Die Haltung des Papstes zur Homosexualität sei aber „oft widersprüchlich“.

(mag/mit AFP)

 
 

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