Angela Merkel wird Opfer von Cyber-Angriff – ER soll dahinter stecken

Angela Merkel wird Opfer von Cyber-Angriff. Jetzt wurde ein Tatverdächtiger ausgemacht.
Angela Merkel wird Opfer von Cyber-Angriff. Jetzt wurde ein Tatverdächtiger ausgemacht.
Foto: Michael Sohn/AP/POOL/dpa

E-Mails und Daten von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Sie waren vermutlich vor allem Ziel des größten Cyber-Angriffes den es in der Geschichte Deutschlands bisher gegegeben hat. Vermutet wird, dass der russische Geheimdienst dahinter steckt. Nun, nach fünf Jahren, gibt es neue Erkenntnisse.

Cyber-Angriff: Mitarbeiter vom russischen Geheimdienst

Im Jahr 2015 drangen Hacker in das IT-System des Deutschen Bundestages ein und stahlen mehr als 16 Gigabyte Daten.

Nun soll es nach Informationen von „WDR“, „NDR“ und „Süddeutscher Zeitung“ erstmals gelungen sein einen Tatverdächtigen zu identifizieren.

Dabei soll es sich um den 29-jährigen Russen Dimitriy Badin handeln. Er soll als Hacker für den russischen Geheimdienst GRU arbeiten. Der Generalbundesanwalt habe laut dem Bericht in dieser Woche beim Bundesgerichtshof einen internationalen Haftbefehl beantragt.

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Täter auch an weiteren Hacker-Angriffen beteiligt?

Badin könnte Wiederholungstäter sein. Das amerikanische FBI geht davon aus, dass er auch an den Hackerangriffen auf die Demokratische Partei kurz vor der Präsidentschaftswahl 2016 sowie auf die Welt-Anti-Doping-Agentur Wada beteiligt war.

Im April 2015 hatten mehrere Bundestagsabgeordnete fast zeitgleich eine Mail erhalten. Ein Link in dieser Mail führte zu einem vermeintlichen UN-Bericht.

Doch stattdessen installierte sich im Hintergrund eine schädliche Software. Dadurch konnten sich die Hacker laut „WDR“, „NDR“ und „Süddeutscher Zeitung“ über Wochen durch das Computersystem des Bundestages bewegen. (pg)

 
 

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