Angela Merkel mit seltsamer Aussage bei Japan-Besuch: „Kreative Geografie“

Kanzlerin Angela Merkel ist derzeit in Japan auf Staatsbesuch.
Kanzlerin Angela Merkel ist derzeit in Japan auf Staatsbesuch.
Foto: dpa

Knapp elf Stunden braucht man mit dem Flugzeug von Deutschland bis nach Japan. Das gilt selbst für Regierungschefs wie Angela Merkel.

In der Luft überfliegen Reisende je nach Route Polen und Tschechien, Weißrussland und die Ukraine, jedenfalls aber Russland, vielleicht auch Kasachstan, die Mongolei oder Korea.

Angela Merkel mit seltsamer Aussage bei Japan-Besuch: „Kreative Geografie“

Umso erstaunlicher kommen da die Worte von Kanzlerin Angela Merkel daher, die sie bei ihrem Japan-Besuch anlässlich des deutsch-japanischen Wirtschaftsdialogforums wählte: „Im Grunde liegt zwischen Deutschland und Japan ja nur ein großes Land, nämlich Russland. Da fliegen wir in zehn Stunden drüber, insofern sind wir fast Nachbarn.“

----------------------------------------

Mehr Themen:

Liam Neeson irritiert: „Ich wollte einen Schwarzen töten“

Grundrente: FDP-Chef Christian Lindner bringt mit knallharter Ansage Menschen gegen sich auf

„Hart aber fair“ in der ARD: Journalist mit krasser Aussage zum Umweltschutz

„Undercover Boss“: Flixbus-Chef (34) verursacht massive Busverspätung

----------------------------------------

„Kreative Geografie“

„Nennt man das kreative Geografie?“, fragte WDR-Korrespondentin Julia Barth auf Twitter.

Die Reaktionen auf den kuriosen Geografie-Vergleich von Angela Merkel ließen erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten.

„Weißrussland und Ukraine gehören ja quasi zu Russland und Polen war eh immer bloß Manövriermasse, nech...“, antwortet gonzoviews auf Twitter.

Historischer Vergleich

Twitter-User André Rebentisch zieht den historischen Vergleich: „Vor etwas über 100 Jahren hatte Deutschland eine Grenze mit Russland. So alt muss dann wohl auch der Gedanke von Frau Dr. Merkel sein. Konnt man gleich südwärts nach Samoa in die Heimat gondeln.“

Kanzlerin Merkel hat in Japan neben Minister Shinzo Abe auch Kaiser Akihito und dessen Sohn, Kronprinz Naruhito, getroffen. Die Lacher hatte Merkel bei einem Treffen mit Studenten der Keio Universität in Tokio auf ihrer Seite.

Merkel trifft sich mit Studenten

Die Kanzlerin fragte einen Student: „Wo sind sie her?“ Student: „Aus Köln“. Darauf Merkel so: „Gut, dass Sie mal ne deutsche Bundeskanzlerin treffen...da müssen Sie bis Tokio fahren.“ In die Nachbarschaft quasi. (ms)

 
 

EURE FAVORITEN