Angela Merkel kämpft mit Kurzatmigkeit: Erneute Sorge – Sprecher erklärt, was dahinter steckt

Angela Merkel hatte bei einem Statement vor Journalisten Kurzatmigkeit. Die Erklärung dahinter ist ganz harmlos.
Angela Merkel hatte bei einem Statement vor Journalisten Kurzatmigkeit. Die Erklärung dahinter ist ganz harmlos.
Foto: dpa

Bei einem Statement vor Journalisten sorgte Angela Merkel für erneute Sorge. Grund: Die Kanzlerin kämpfte bei dem Auftritt in Frankreich mit Kurzatmigkeit.

Merkel hatte sich am Sonntag im Palais Beauharnais, der unweit der Seine gelegenen Residenz des deutschen Botschafters in Paris, vor Journalisten zu ihrer Teilnahme an der Militärparade am französischen Nationalfeiertag geäußert.

Angela Merkel: Sprecher erklärt Kurzatmigkeit bei Statement in Frankreich

Sie nannte die Einladung durch Staatspräsident Emmanuel Macron „eine große Geste in Richtung der europäischen Verteidigungspolitik“. Während ihrer kurzen Erklärung im ersten Stock des historischen Gebäudes aus dem 18. Jahrhundert atmete sie schwer. Angela Merkel war in Eile, weil sie unmittelbar anschließend zum Mittagessen auf Einladung Macrons wollte.

Inzwischen hat sich auch ihre Regierungssprecher Steffen Seibert dazu geäußert. Seine einfache Erklärung: „Die Bundeskanzlerin ist sehr zügig Treppen gestiegen, um rechtzeitig zu den oben wartenden Journalisten zu gelangen, und hat dann unmittelbar ihre Stellungnahme abgegeben“, sagte Seibert am Montag in Berlin. „Da gibt es überhaupt nichts Besonderes zu berichten und schon gar keinen Anlass für Spekulationen“, betonte er.

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Drei Zitteranfälle in den vergangenen Wochen

Doch: Der Auftritt Merkels ist vor allem mit Blick auf drei Zitteranfälle in den zurückliegenden Wochen zu sehen. Seither wird über den Gesundheitszustand der Kanzlerin spekuliert, nachdem sie bei drei öffentlichen Auftritten im Stehen stark gezittert hatte.

Das erste Mal hatte Merkel beim Empfang des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi während der Nationalhymnen stark gezittert. Wenige Tage später die nächste Zitter-Attacke. Und auch bei einem Staatsbesuch in Finnland zitterte Merkel in der vergangenen Woche. Sie selbst sagte dazu: „Mir geht es sehr gut. Ich habe neulich schon mal gesagt, dass ich noch in einer Verarbeitungsphase der letzten militärischen Ehren mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj bin. Die dauert anscheinend noch ein bisschen. Aber mir geht es sehr gut."

Sorge um Angela Merkel

Militärische Ehren im Sitzen

Zuletzt absolvierte sie in der vergangenen Woche die Begrüßung der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen mit militärischen Ehren teilweise im Sitzen. Beide Frauen nahmen für das Abspielen der Nationalhymnen auf Stühlen Platz - ein einmaliger Vorgang. Beim Abnehmen der Militärparade in Paris am Sonntag, bei der sie lange stehen musste, zeigte Merkel kein Zittern.

Diese Woche steht für Merkel ein Besuch in Sachsen an. Am 17. Juli feiert sie ihren 65. Geburtstag. Dann geht es Ende der Woche endlich in den dreiwöchigen Sommerurlaub. (ms mit dpa)

 
 

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