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Angela Merkel: Es gibt „No-Go-Areas“ in Deutschland

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach in einem Interview darüber, dass es „No-Go-Areas“ gibt.
Foto: Kay Nietfeld / dpa
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Berlin.  Der Staat darf nach Ansicht von CDU-Chefin Angela Merkel nicht dulden, dass es in Deutschland gefährliche Stadtgebiete gibt, die aus Angst gemieden werden. „Der Staat hat das Gewaltmonopol.“ Menschen hätten das Recht auf Sicherheit, wenn sie sich im öffentlichen Raum bewegen, sagte die Kanzlerin in einem RTL-Interview.

„Das gehört zu unseren vornehmsten Aufgaben“, so Merkel weiter. Freiheit könne nur gelebt werden, wenn Sicherheit gewährleistet ist. Es dürfe keine sogenannten „No-Go-Areas“ geben, „wo sich keiner hintraut“, sagte sie.

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Angela Merkel will gegen „No-Go-Areas“ vorgehen

Doch solche Räume gebe es. „Dies muss man beim Namen nennen und was dagegen tun.“ Als eine Gegenmaßnahme nannte sie das von den Ländern geplante Musterpolizeigesetz, das die Sicherheitsstandards bundesweit angleichen soll.

In Essen gerät unter anderem das Gebiet rund um den Hauptbahnhof immer wieder wegen Schlägereien und Randalen in Verruf. Deshalb kommt immer wieder die Frage auf, ob der Hauptbahnhof bald zur „No-Go-Area“ werden könnte, wie du hier erfährst. (dpa/leve)

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