Angela Merkel: „System am Ende“ – wie kommt die Kanzlerin auf neue Horror-Rechnung?

Nicht nur Corona: das waren die größten Epidemien der Menschheit
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Bereits einmal hielten viele eine Coronavirus-Rechnung von Kanzlerin Angela Merkel für völlig unrealistisch. Noch bevor die zweite Coronavirus-Welle richtig anrollte, warnte Merkel vor 19.200 Corona-Infektionen täglich an den Weihnachten. Jetzt könnten wir diese Zahl an Neuinfektionen bereits schon Ende Oktober erreichen!

Nun hat die Kanzlerin Merkel ein neues Coronavirus-Szenario aufgezeigt, das noch viel bedrohlicher ist. Wir rechnen es hier nach!

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Kanzlerin Angela Merkel: Ihr neues Corona-Szenario ist noch bedrohlicher

In der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion machte Bundeskanzlerin Angela Merkel eine neue Corona-Rechnung. Laut Bild-Zeitung rechnete sie den Abgeordneten das vor: Momentan verdopple sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen alle sieben bis acht Tage. Bei den Intensivbetten gebe es momentan eine Verdopplung an Covid-19-Fällen etwa alle zehn Tage.

Dann warnte Merkel: „Noch viermal Verdopplung und das System ist am Ende“. Wie kommt die Kanzlerin genau auf diese Rechnung, die zu einem Albtraum im Dezember führen könnte, wenn es keinen Wellenbrecher gibt? Ab wann droht der Kollaps bei Intensivbetten?

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So kommt Angela Merkel auf ihre Corona-Rechnung

Laut DIVI-Intensivregister gibt aktuell (Stand 28. Oktober 2020): 1527 Covid-19-Fälle auf Intensivstationen. Gleichzeitig gibt es 7590 freie Intensivbetten und eine Notfallreserve von 12.769 Betten. Ergibt somit eine Gesamtzahl von 20.329 freien Betten. Jedoch gibt es nicht ausreichend viele qualifizierte Pflegekräfte, um so viele Intensivbetten zu betreuen.

Die neue Corona-Rechnung von Bundeskanzlerin Merkel:

  • Erste Verdopplung: Rund 3000 Covid-19-Intensivpatienten - noch rund 18.500 freie Betten
  • Zweite Verdopplung: 6000 Covid-19-Intensivpatienten - noch 15.500 freie Betten
  • Dritte Verdopplung: 12.000 Covid-19-Intensivpatienten - noch 9.500 freie Betten
  • Vierte Verdopplung: 24.000 Covid-19-Intensivpatienten - keine freie Betten mehr!

Aktuell sieht der Corona-Trend auf den Intensivstationen so aus (Tweet vom 26. Oktober, Kurve mittlerweile noch höher):

Anfang Oktober gab es noch unter 400 Intensivpatienten. Seitdem hat sich die Anzahl etwa zweimal verdoppelt. Gelingt keine Trendumkehr, könnte es im Dezember und Januar düster aussehen auf den Intensivstationen der Kliniken. Derzeit sieht die Lage zwar noch entspannt aus, doch durch das exponentielle Wachstum könnte es binnen kurzer Zeit gefährlich werden.

Was hinzu kommt: Intensivpatienten werden oftmals lange Zeit behandelt. Auch dadurch könnte es zu Engstellen kommen, weil nicht nur immer wieder neue Patienten nachkommen, sondern alte Patienten noch weiter in intensiver Behandlung sind.

 
 

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