Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Alice Weidel

Es wird eng für AfD-Chefin Alice Weidel. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen sie. (Archivbild)
Es wird eng für AfD-Chefin Alice Weidel. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen sie. (Archivbild)
Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa

Stuttgart . Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt jetzt offiziell gegen AfD-Bundestags-Fraktionschefin Alice Weidel. Grund für die Ermittlungen sind die dubiosen Wahlkampfspenden aus dem Ausland an die AfD.

Die Staatsanwaltschaft teilte am Dienstagabend mit, man habe das Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts eines Verstoßes gegen das Parteiengesetz auf Alice Weidel erstreckt.

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Das Ermittlungsverfahren richte sich nun gegen insgesamt vier Personen - gegen Alice Weidel und bereits seit vergangener Woche gegen drei Mitglieder ihres AfD-Kreisverbandes Bodenseekreis.

Ermittlungen gegen AfD-Chefin Alice Weidel: Staatsanwaltschaft musste zunächst warten

Wegen der Immunität der Abgeordneten Alice Weidel hatte die Staatsanwaltschaft ein Schreiben an den Bundestag senden und auf Ablauf einer 48-stündigen Frist warten müssen.

Die AfD hatte bestätigt, dass im vergangenen Jahr rund 130.000 Euro von einer Schweizer Pharmafirma an den AfD-Kreisverband Bodensee überwiesen wurden. Als Verwendungszweck sei angegeben gewesen: „Wahlkampfspende Alice Weidel“.

Das Geld wurde den Angaben zufolge in diesem Frühjahr zurückgezahlt. Spenden von Nicht-EU-Bürgern an deutsche Parteien sind illegal. (dpa/lin)

 
 

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