AfD-Bundeschef Chrupalla nach Brandanschlag verletzt – „Das überschreitet alle nur denkbaren Grenzen“

Der AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla neben dem Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland. (Archivbild)
Der AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla neben dem Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland. (Archivbild)
Foto: imago images / Metodi Popow

Görlitz. Brandanschlag auf den AfD-Bundesvorsitzenden Tino Chrupalla (44)!

Mutmaßliche Brandstifter waren offenbar am Sonntag gegen 23.20 Uhr auf das Privatgrundstück des 44-Jährigen geschlichen. Der Malermeister wohnt in einer Siedlung am Waldrand in Gablenz im Kreis Görlitz (Sachsen). Nur kurz darauf ist Chrupallas VW Caddy in Flammen aufgegangen.

AfD-Bundeschef Chrupalla erleidet Rauchvergiftung

Der Bundestagsabgeordnete hatte den Brand bemerkt und versucht, ihn selbst zu löschen. Dabei hat er eine Rauchvergiftung erlitten, ist ins Krankenhaus gebracht worden. Nach mehreren Stunden auf Station hatte sich der Politiker dann selbst entlassen.

Der Tatort wurde gesichert. Polizeisprecherin Katharina Korch zu „Bild“: „Ein Brandursachenermittler kommt am Tage zum Einsatz. Hinsichtlich einer möglichen politisch motivierten Tat hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

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Chrupalla: „Diese Eskalation muss aufhören“

Chrupalla selbst hat sich am Montag in „Bild“ geäußert. Der Nachfolger von Alexander Gauland: „Bei aller Schärfe in der politischen Auseinandersetzung, aber das ist ein direkter Angriff auf meine Familie. Das überschreitet alle nur denkbaren Grenzen. Diese Eskalation muss aufhören.“

 
 

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