Neue Volkspartei? Wie die AfD bei der Wahl in Ostdeutschland triumphierte

Die AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gaulan und Alice Weidel können sich freuen: Ihre Partei zieht als drittstärkste Kraft in den Bundestag ein. Vor allem in Ostdeutschland war die AfD erfolgreich.
Die AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gaulan und Alice Weidel können sich freuen: Ihre Partei zieht als drittstärkste Kraft in den Bundestag ein. Vor allem in Ostdeutschland war die AfD erfolgreich.
Foto: Jens Büttner / dpa
Die AfD zieht als drittstärkste Partei in den Bundestag ein. Im Osten ist sie sogar zweitstärkste Kraft. Wähler sind vor allem Männer.

Berlin.  Die AfD ist im Osten Deutschlands bei der Bundestagswahl am Sonntag zweistärkste Partei geworden - bei den ostdeutschen Männern schnitt die Partei sogar am besten ab. Laut Infratest dimap machten insgesamt 26 Prozent der ostdeutschen Männer ihr Kreuzchen bei der AfD, bei den Frauen waren es 17 Prozent. Zum Vergleich: Im Westen votierten 13 Prozent der Männer und 8 Prozent der Frauen für die AfD.

Insgesamt erreichte die AfD in den Ost-Ländern und dem Osten Berlins 21,5 Prozent der Stimmen, wie der MDR nach Infratest dimap berichtet. Wahlsieger ist auch im Osten die Union mit 26,5 Prozent, die Linke bekommt demnach 16,5 Prozent und die SPD 14,5 Prozent der Stimmen. Die FDP erreicht 8 Prozent der Stimmen, die Grünen 6 Prozent. (dpa)


 
 

EURE FAVORITEN